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KURZER HINWEIS IN EIGENER SACHE:
Bitte bedenken Sie, dass wir ein ehrenamtlich tätiger Verein sind und die Tierschutzarbeit nach unserer Berufstätigkeit in unserer Freizeit
ausführen! Wir bitten Sie daher, Ihre Anrufe auf die Zeit zwischen 16.oo und 20.oo Uhr
zu beschränken und Verständnis dafür zu haben, dass wir nicht rund um die Uhr erreichbar sind und keine festen Bürozeiten haben!
D R I N G E N D ! !
Micky (
ca. 5-6 Jahre alt) ist ein sehr sensibler, lieber Kater, der wegen schwerer Traumatisierung bei Zurückweisung damit reagiert, dass er sich sein Fell ausrupft. Er wurde als junger Kater einfach vor die
Tür gesetzt und musste sich zwei Jahre lang allein durchschlagen. Er blieb aber in der unmittelbaren Nähe seines ehemaligen Zuhauses, wo er nicht mehr reingelassen wurde. Hat also zwei Jahre lang
Zurückweisung erfahren müssen! Nun sucht er dringendst ein Zuhause, indem er sich geborgen fühlen kann. Wo möglichst immer jemand da ist, der ihm die Sicherheit gibt, geliebt und angenommen zu sein.
In der Pflegestelle liegt er meist irgendwo zentral herum, wo er mitbekommt, wenn jemand das Haus betritt, oder verlässt. Oder er legt sich in die Nähe seiner Beszugsperson. Er genießt es, lange und
ausgiebig gestreichelt und gebürstet zu werden, ohne dabei aufdringlich zu sein. Micky war, nachdem er von der Straße geholt wurde, zuerst in einer Pflegestelle zusammen mit zwei anderen Katzen, in
Wohnungshaltung untergebracht. Hier bekam er zwar alle Form der dort möglichen Zuwendung, die er brauchte, was ihm allerdings wegen der Berufstätigkeit beider Bezugspersonen nicht ausreichte. Außerdem
fehlte ihm der Freigang. So kam er in eine andere Pflegestelle, wo er in den Garten konnte und sich auch mit dem Hund schnell anfreundete. Er mag diesen Hund sehr gern! Leider kann aber auch diese
Pflegefamilie ihm die nötige Sicherheit und Kontinuität, was die ständige Anwesenheit angeht, nicht bieten. Die Kinder sind wegen der begonnenen Berufsausbildungen flügge und die Eltern sind oft wochenlang
unterwegs. Die dann gegebene Versorgung Mickys ist zu unpersönlich, weswegen er sich aus lauter Verzweiflung immer wieder sein Fell ausrupft. Vermutlich wegen seiner angeknacksten Psyche, reagiert er
auch auf verschiedene Futtersorten mit Entzündung der Schleimhäute. Das ist zwar geringfügig besser wenn er das richtige Futter bekommt, aber wirklich besser erst, seit er Cortison bekommt (lässt sich ganz
leicht verabreichen). Leider sprach er nicht auf alternative Behandlungsversuche an. Unsere große Hoffnung ist nun, dass er ein Zuhause findet, in dem möglichst wenigstens eine
Bezugsperson die meiste Zeit da ist. Wir wünschen es ihm so sehr, er ist ein wirklich lieber Kater, der sich nichts sehnlicher wünscht, als geliebt und angenommen zu werden.
Vermutlich gehen dann auch seine Symptome zurück. Micky springt selten und ungern irgendwo hoch. Er hat zwei Knicke im Schwanz (Misshandlung/ Bissverletzungen?) und kann ihn weder steuern,
noch richtig fühlen. Deswegen wirkt er manchmal etwas tollpatschig. Besonders, wenn er mal tobt. Am schönsten findet er es, wenn man sich im Garten aufhält. Dann ist er ständig in der Nähe und freut sich
des Lebens, tobt dann auch mal mit dem kleinen Kater der Pflegefamilie herum. Fremden gegenüber ist Micky erst einmal sehr misstrauisch, wenn sich diese Menschen ihm gegenüber aber unaufdringlich
verhalten, geht er dennoch sehr bald auch auf sie zu, denn eigentlich ist er ja ein sehr freundlicher, geselliger und netter Kerl. Aber er hat eben schlechte Erfahrungen gemacht.
Micky ist kastriert und tätowiert sowie auf FIV und FeLV getestet.
Interessenten aus dem Raum Kassel wenden sich bitte an unsere Vermittlungshotline: 0173-4417147 oder vermittlung@cat-care.de
D R I N G E N D ! !
Lucky & Gismo
sind zwei super liebe Schmusekater, deren Herrchen sich gesundheitlich und finanziell nicht mehr ausreichend dazu in der Lage sieht, die Jungs zu versorgen. Lucky ist ca 6-7 Jahre alt, Gismo
ca 9 Jare alt. Die Kater leben seit Luckys Kindheit zusammen, und zwar immer in reiner Wohnungshaltung. Daher ist Lucky auch etwas übergewichtig. Gismo als BKH-Mix hingegen hat sich immer schlank gehalten
und ist auch eher klein und zierlich. Beide Kater sind sehr lieb und umgänglich, völlig problemlos! Gismo ist der Oberschmuser, der am liebsten den halben Tag auf dem Schoß seiner Bezugsperson verbringen würde
- ein äußerst anschmiegsamer, ruhiger Kater. Lucky lässt sich immer und jederzeit zu einem Spielchen verleiten, so dass man sein Übergewicht sicher auch auf diese Weise gut abtrainieren könnte, wenn
ausreichend Bewegungsfreiraum vorliegen würde. Beim letzten Besuch im derzeitigen Zuhause der Tiere, hätten wir sie am liebsten sofort mitgenommen,
wenn wir eine Pflegestelle frei gehabt hätten, denn die Katzentoilette lief über und war über und über mit Kothaufen bedeckt, und Lucky, der aufgrund seiner Körperfülle seiner Fellpflege in bestimmten Bereichen
nicht mehr nachkommen kann, wies starke Verfilzungen auf dem Rücken auf. Als wir den Besitzer darauf aufmerksam machten, dass dies mit Schmerzen für das Tier verbunden ist und die Verfilzungen vorsichtig
ausgebürstet werden müssen, griff er völlig ungläubig und völlig grob immer wieder in die Verfilzungen hinein, so dass der Kater jedes Mal aufjaulte und versuchte, seinen “Angreifer” mit der Pfote abzuwehren.
Es tat uns in der Seele weh. Wir möchten die Tiere gern schnellstens dort heraus holen und tierärztlich versorgen lassen, können dies jedoch erst tun, wenn sich entweder ein Endplatz oder eine Pflegestelle für
die beiden bietet, wo sie im Anschluss untergebracht werden können. Bis dahin müssen die Tiere leider bei ihrem Besitzer bleiben, der im Übrigen auch bereits vom
Amtsveterinär Auflagen zur Änderung der Haltung erhalten hat, die Tiere aber einfach nur los werden möchte. Wir haben auch Bedenken, dass er sie vielleicht einfach auf die Straße setzen könnte.
Die Wohnung ist sehr klein und bietet nicht genügend Bewegungsfreiraum, das muss sich unbedingt ändern. Sicher hätten die beiden auch nichts dagegen, wenn sie zukünftig Freigang erhalten würden, vor allem
Lucky könnte ein wenig Bewegung gut vertragen, damit er sein Übergewicht etwas abbaut. Aber bestimmt würde eine Futterumstellung hier auch schon behilflich sein, denn die Tiere werden bisher
einfach mit Futter überschüttet (immer wenn der Napf leer ist, wird er aufgefüllt, und es stand bisher auch immer Trockenfutter bereit, was auf unseren Rat hin nun geändert wurde).
Die beiden Kater sind selbstverständlich kastriert. Alles weitere müsste nach einer Umsetzung (Pflegestelle oder Endplatz) in Angriff genommen werden.
Interessenten aus dem Raum Kassel wenden sich bitte an unsere Vermittlungshotline: 0173-4417147 oder vermittlung@cat-care.de
Janosh
ist ein wunderschöner Seal-Point Siam alten Typs (heutige Thai) mit sehr traurigem Schicksal. Er wurde mit einem halben Jahr in einer sozial-schwachen Gegend ausgesetzt, schlug sich drei Monate
draußen durch, schloss sich dann einer von uns betreuten Futterstelle an und konnte eingefangen werden. Er kam in eine Pflegestelle, wo die vorhandene Katze Angst vor ihm hatte, weil er sehr dominant war.
Janosh wechselte die Pflegestelle, fand dann recht schnell ein neues Zuhause in einem mit der Rasse erfahrenen Haushalt, wo er viel Platz und späteren Freigang hätte nutzen können. Leider wurden die
vorhandenen Tiere unsauber, als Janosh einzog und so verlor er dieses Zuhause drei Monate später und musste neu vermittelt werden. Er fand eine neue Familie, die ihm sehr viel Zuwendung zukommen ließ
und wo sich Janosh rundum wohl fühlt. Er kommt und geht, wann er will, genießt den Freigang und schläft nachts mit im Bett. Seit einiger Zeit jedoch sind bei zwei Mitgliedern der Familie alte Allergien
wieder aufgeflammt, die nicht behandelbar sind. So ist die Familie gezwungen, sich von Janosh zu trennen, und Janosh sucht ein weiteres Mal ein neues Zuhause, eines, das diesmal wirklich sein
endgültiges sein muss! Warum dies so problematisch ist, lesen Sie bitte hier, da wir detaillierten zur
Beschreibung von Janosh etwas weiter ausholen müssen.
Bitte kontaktieren Sie uns nicht, bevor Sie die weiterführenden Infos gelesen haben und in Kenntnis dieser Janosh ein endgültiges Zuhause bieten möchten! Wir wissen, dass ein Siam begehrt ist, aber Janosh benötigt wirklich sehr katzenerfahrene Menschen!! Wenn Sie denken
, dass Sie seinen Bedürfnissen gerecht werden können, dann setzen Sie sich bitte direkt mit der in der ausführlichen Beschreibung angegebenen Kontaktperson in Verbindung!


(weitere Fotos von Johnny)
Johnny
ist ein ca. 3 Jahre alter FeLV-positiver Kater, der bei Eiseskälte wochenlang in einem Wohngebiet herumstreunte, bis er eingefangen werden konnte. Johny war anfangs sehr scheu und
unsicher, traute sich tagsüber weder ans Futter noch aufs Klo. Auch wenn er sich ohne Probleme streicheln und auf den Arm nehmen ließ, so verkroch er sich doch immer wieder und benötigte in der Pflegestelle
viel Ermunterung, um Vertrauen zu fassen. Er versteckt sich tagsüber immer noch gerne, aber wenn man zu ihm hin geht, kommt er sofort aus seinem Versteck heraus und lässt sich durchkuscheln, was er sehr
genießt und wovon er kaum genug bekommen kann. Johnny ist ein sehr unsicherer Kater, dem jedes Selbstvertrauen fehlt, der aber Vertrauen aufbaut, wenn
er merkt, dass man es gut mit ihm meint. Er ist ein ausdauernder Schmuser und schnurrt, wenn man ihn nur lieb anspricht. Johnny ist ein angenehmer, ruhiger Zeitgenosse und er braucht ein ruhiges und
geduldiges Zuhause, wo er sein verlorenes Selbstvertrauen wieder finden kann, und wo man viel Zeit hat, sich mit ihm zu beschäftigen, zu schmusen und ihn zu bespielen. Über seine Vorgeschichte ist nichts
bekannt, Vermutungen, dass er ausgesetzt wurde, liegen aufgrund seiner Scheu nah, können aber nicht endgültig bestätigt werden. Johnny ist viel umhergestreunt, was nun aufgrund der Ansteckungsgefahr für
andere Katzen nicht mehr möglich ist, sodass ihm im neuen Zuhause auf jeden Fall viel Platz und Abwechslung geboten werden sollte, um ihn über den Verlust der Freiheit hinweg zu trösten. Auch wenn
ihm eine andere Katze mit Sicherheit gut tun würde, möchten wir Johnny zunächst nicht zu einer anderen positiven Katze hinzu vermitteln, da er bei guter Gesundheit ist und die Hoffnung besteht, dass er noch
nicht lange infiziert ist und das Virus noch eliminieren kann. Für den Fall, dass er eliminiert und wieder negativ wird, wäre ein Zuhause mit optionalem Freigang ideal.
Johnny wurde von uns kastriert, tätowiert, entfloht und entwurmt und auf ohne Befund auf FIV getestet.
Interessenten aus dem Raum Kassel wenden sich bitte an unsere Vermittlungshotline:
0173-4417147 oder vermittlung@cat-care.de

Kater Paul
wurde uns von dem Betreuer einer Dame übergeben, die die Versorgung von Paul nicht vernünftig geregelt bekam. Er war unkastriert und etwas traumatisiert, weil seine Besitzerin ihn ständig so
angeschrien hat, dass sich die Nachbarn bei der Hausverwaltung beschwert haben. Wir mussten ihn in der Wohnung einfangen, da er so verängstigt war, dass er sich nicht einfach nehmen ließ.
In der Pflegestelle kam er aber sehr, sehr schnell zur Ruhe und lebte sich prima ein, wenngleich es immer noch ungewohnt für ihn ist, gestreichelt oder hochgenommen zu werde, aber wenn er zu den Menschen
um ihn herum einmal Vertrauen gefasst hat, ist er sehr schmusig. Paul ist etwas überdreht, denn im letzten Zuhause hatte er kaum Bewegungsfreiraum (40 qm Wohnung!), so dass er nun alles nachholen
möchte. Er liebt es, hinter irgendetwas her zu jagen, zu toben, zu spielen. Er spielt auch ohne Krallen, was sehr angenehm für seine Pflegepersonen ist. Sozialverhalten anderen Katzen gegenüber ist allerdings
etwas, was er bisher nicht kannte, daher kommt es in der Pflegestelle manchmal zu “Missverständnissen”, wenn er viel zu ungestüm auf die beiden hauseigenen Katzen losstürmt.
Paul wurde inzwischen von uns kastriert, entfloht und entwurmt sowie auf FIV und FeLV getestet (ohne Befund). Die Impfungen stehen noch aus.
Interessenten aus dem Raum Kassel wenden sich bitte an unsere Vermittlungshotline: 0173-4417147 oder vermittlung@cat-care.de

Balou
ist ein schwarzes, ca. im Januar 2008 geborenes Katerchen, das von tierlieben Menschen aufgegriffen wurde, nachdem es schon einige Tage hungrig in einer Straße herumlief. Ein Besitzer konnte
nicht ermittelt werden. Der niedliche Kerl ist sehr aufgeweckt, energiegeladen, verschmust, verspielt und liebt das Kuscheln mit seinen Menschen. Balou ist ein kleiner Frechdachs und Wirbelwind, dem man aber
nicht böse sein kann. Leider hat sich inzwischen herausgestellt, dass Balou FeLV-positiv ist. Er kann daher nicht wieder in den Freigang vermittelt werden. Somit suchen wir einen Platz für ihn, wo er
wenigstens einen abgesicherten Balkon zur Verfügung hätte. Er könnte durchaus zu einem ebenfalls FeLV-positiven Artgenossen vermittelt werden, der auch temperamentvoll ist und sich nicht einschüchtern lässt.
Die Fellnase kommt mit Kindern sehr gut klar. Auch ein katzenerfahrener Hund, der gelassen auf Balou reagiert, kann ruhig vorhanden sein. Balou erzieht seine Menschen zur Ordnung, denn alles, was an
Fressbarem offen herum steht, wird von ihm „untersucht“, er ist ein kleines Schleckermäulchen. Balou ist selbstverständlich entfloht, entwurmt, kastriert und tätowiert. Impfungen sollen vorerst nicht
erfolgen, weil wir seinem Immunsystem die Chance geben wollen, sich voll und ganz auf die Eliminierung des Leukose-Virus zu konzentrieren.
Interessenten aus dem Raum Kassel wenden sich bitte an unsere Vermittlungshotline: 0173-4417147 oder vermittlung@cat-care.de

Panini
ist ein Fundkater, ca. 1 bis 2 Jahre alt, der unkastriert in Kassel streunte. Eine Anwohnerin hatte in aufgenommen und uns dann verständigt. Alle Nachforschungen nach einem Besitzer haben nichts ergeben
. Also ließen wir den Kater kastrieren und tätowieren und brachten ihn in einer Pflegestelle unter. Leider findet er es jedoch überhaupt nicht gut, in der Pflegestelle keinen Freigang erhalten zu können (direkt an
einer großen Hauptstraße). Er schimpft über seinen Stubenarrest und verbringt viel Zeit am Fenster, wo er sehnsüchtig hinaus schaut. Wir suchen daher rasch ein neues Zuhause in verkehrsruhiger Lage, wo Panini
nach einer Eingewöhnungszeit wieder seine Spaziergänge an der frischen Luft unternehmen kann. Augenblicklich haben wir ihm ein weiteres Fundtier in die Pflegestelle gesetzt (wurde in derselben Straße
aufgefunden!), in der Hoffnung, dass er dann etwas Ablenkung hat und seinen Freigang nicht mehr ganz so doll vermisst. Wer weiß, vielleicht werden die beiden ja Freunde und können sogar gemeinsam vermittelt werden?
Panini ist ein super lieber und sehr schöner Kater, kastriert und tätowiert sowie auf FIV und FeLV getestet. Mit dem Impfprozess wird in Kürze begonnen.
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Amati
ist ebenfalls eine Fundkatze und tauchte in derselben Straße wie Panini auf. Nun sitzt sie mit Panini gemeinsam in der Pflegestelle und die beiden vertragen sich gut. Wer weiß, vielleicht stammen sie sogar
aus demselben Haushalt, allerdings ist Amati deutlich jünger als Panini. Sie ist ca. Mitte Juni 2009 geboren. Selbstverständlich ließen wir auch sie sofort kastrieren und tätowieren (daher hat dem Foto auch noch
grüne Ohren weil die Tätowierungsfarbe noch frisch war). Amati ist selbstbewusst, verschmust und total umgänglich. Sie scheint gleich überall daheim zu sein und keine Angst vor Fremden zu haben.
Amati kann sehr gern gemeinsam mit Panini vermittelt werden. Amati ist wie gesagt kastriert und tätowiert sowie auf FIV und FeLV getestet. Mit dem Impfprozess wird in Kürze begonnen.
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Kitty
ist eine Fundkatze (ca 2 Jahre alt), die verletzt aufgefunden wurde. Das Ordnungsamt war alarmiert worden und hatte das verletzte Tier ohne Hilfe im Kellerschacht sitzen gelassen. Niemand sah sich
zuständig, daraufhin rief man uns an. Wir ließen das Tier sofort in der Klinik tierärztlich versorgen. Ihr Schwanz musste amputiert werden, da sich die Wunde bereit infiziert hatte und sich eine Phlegmone
gebildet hatte. Kitty musste unsagbare Schmerzen haben. Die OP verlief komplikationslos und Kitty konnte schon am
nächsten Tag abgeholt werden. Die Finder, die uns kontaktiert hatten, waren bereit, sich als Pflegestelle zur Verfügung zustellen, da alle unsere Stellen voll waren.
Dort fühlt Kitty sich auch vom ersten Tag an wohl, und je mehr die Schmerzen nachließen, um so mehr freute sich Kitty an Zuwendung und Streicheleinheiten. Sie ist eine ganz zutrauliche und liebebedürftige
Katze, die die Nähe des Menschen sucht. An den Artgenossen in der Pflegestelle zeigt sie keinerlei Interesse, und lässt sie dies auch spüren, wenn sie zu nahe kommen (Kitty weiß, was sie will!). Auch
zeigt sie bisher kein Interesse, wieder nach draußen zu wollen, aber das kann natürlich auch an den Erfahrungen liegen, die zu ihrer Verletzung geführt haben, sowie an der Kälte, die zu der Zeit herrschte.
Wir suchen daher einen Platz mit Freigangsmöglichkeit und am besten ohne andere Katzen.
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Cleo
ist eine ca 4 Jahre alte Fundkatze (Kassel-Zwehren) welche sich rund 14 Tage scheu auf der Terrasse einer Anwohnerin füttern ließ, bevor sie eines Tages durch die Terrassentür in die Wohnung
marschierte, sich unters Sofa hockte und dort zu schreien begann. Aber schon nach kurzer Zeit beruhigte sie sich und nahm den Kontakt zur Wohnungsinhaberin auf. Es sieht so aus, als wäre sie bisher eine reine
Wohnungskatze gewesen, denn sie hatte sehr dünnes Fell (kein Winterfell). Leider war sie nicht gekennzeichnet und es konnten keine Besitzer ausfindig gemacht werden. Daher haben wir Cleo
inzwischen auf FIV und FeLV getestet (ohne Befund), kastriert und tätowiert. In Kürze wird mit dem Impfrhythmus begonnen.
Cleo ist eine ganz liebe aber noch etwas vorsichtige Katze, die scheinbar Hunde und andere Katzen gewohnt ist, denn sie zeigt keinerlei Angst vor den anderen Tieren der Finderin, die sich bereit erklärt hat,
als Pflegestelle zu fungieren, bis ein Zuhause für Cleo gefunden wird.
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Fina
ist eine braun-getigerte Fundkatzendame, die sich einen Garten in der Nähe der Innenstadt Kassels dazu ausgesucht hat, ihre beiden Kindern zur Welt zu bringen. Wir wissen nicht, wie alt sie ist, so
irgendwo zwischen drei und fünf Jahren. Sie wurde von Anwohnern zunächst gefüttert und schließlich mit ihren Kindern Nuno und Lea zur Pflege aufgenommen. Anfangs war sie misstrauisch (Mutterinstinkt), aber
mittlerweile zeigt sie mit ihrem Schnurren, dass sie es genießt auf dem Köpfchen gestreichelt zu werden. Fremden gegenüber braucht sie allerdings immer ein wenig Zeit, um Vertrauen zu fassen (was sich aber
für eine Freigängerkatze als äußerst vorteilhaft erweist!). Fina geht in der Pflegestelle weiterhin in den Freigang, den sie auch sehr genießt. Sie ist relativ unabhängig und verbringt viel Zeit draußen, was sich
vermutlich etwas ändert, wenn es jetzt kälter wird. Fina wurde von uns kastriert, tätowiert, entfloht, entwurmt und ohne Befund auf FIV und FeLV getestet. Mit der Impfroutine wird noch begonnen.
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Tamina (hier mit ihrem bereits vermittelten Sohn Tao abgebildet) ist eine Katze, die unser aller Herzen
berührt, weil sie die ganze Tragik einer verwilderten Hauskatze verkörpert. Sie hatte mit ihren Welpen unter einem Baucontainer vor einem großen Einkaufszentrum Unterschlupf gesucht, welcher nur 2 Tage
später abgebaut werden sollte. Der Center Manager meldete die kleine Familie und genau nach Ablauf der Frist und aufwendigen Fangversuchen waren endlich alle gefangen. Eigentlich sollte Tamina sofort nach
der Kastration wieder dort hingesetzt werden. Doch bereits in der Falle und beim darauf folgenden Umsetzen zeigte sich, dass Tamina zahm war oder gewesen sein musste, denn sie reagierte nicht panisch,
sondern ruhig und besonnen, und sie ließ sich sogar anfassen. Sie war jedoch völlig heruntergekommen, hatte stumpfes Fell, starken Zeckenbefall, der viele blutige Stellen hinterlassen hatte, und sie hatte den
stärksten Spulwurmbefall, den wir seit langem gesehen hatten. Außerdem hat sie einen Stummelschwanz. Alles in allem bot sie ein erbarmungswürdiges Bild. Wir erfuhren von den Angestellten, dass sie sich bereits
seit ca. zwei Jahren dort aufhielt und sich aus dem Müll ernährte. Da es uns das Herz brechen würde, sie wieder dort ihrem Schicksal überlassen zu müssen, erhoffen wir uns, dass sich jemand findet, der Tamina
eine Chance gibt. In der Pflegestelle erwies sie sich als zahmer als ihre Welpen, die sich fauchend, spuckend und knurrend der menschlichen Hand zu entziehen versuchten. Tamina war von Anfang an nie
aggressiv, schaute sich alles ruhig an, und fing bereits nach drei Tagen an, Futter aus der Hand anzunehmen und zum Fressen auf den Schoß zu kommen. Sie lässt sich auch streicheln, kann es aber
noch nicht genießen, weil die Angst/ Skepsis durch die Jahre draußen noch sehr groß ist. Tamina braucht ein ruhiges Zuhause mit Freigang, ohne Kinder und Hunde. Eventuell vorhandene Katzen sollten nicht
dominant sein. Bei Tamina ist zu beachten, dass sie eine längere Eingewöhnungszeit braucht als eine Katze „ohne Vergangenheit“, denn bei Gefahr würde sie sonst vielleicht die Flucht ergreifen und wieder
verwildern. Das wäre sehr schade, denn sie hat gezeigt, dass sie einmal eine richtige Hauskatze war und dass sie es auch sehr gerne wieder sein möchte.
Tamina selbstverständlich inzwischen entfloht, entwurmt, kastriert und tätowiert und geimpft.
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Jenin
(geb. im April 2007) kommt nun bereits zum zweiten Mal aus der Vermittlung zurück! Beim ersten Mal hatte die Besitzerin
nihct mehr genügend Zeit für sie, diesmal ihre Besitzer aus beruflichen Gründen ins Ausland und können sie nicht mitnehmen! Die nähere Beschreibung ihres Wesens folgt in den nächsten Tagen.
Selbstverständlich ist Jenin kastriert und tätowiert. Sie wurde damals vor der Vermittlung von uns ohne Befund auf FIV und FeLV getestet sowie geimpft. Wie der aktuelle Impfstand ist, muss noch geklärt werden.
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Mona ist eine 8-jährige sehr zärtliche und liebebedürftige Katze, die im Alter von 5 Monaten von einem
Bauernhof abgegeben wurde. Sie war extrem scheu und ließ sich Monate lang nicht anfassen. Nachdem ein erster Vermittlungsversuch gescheitert war, weil sie bei den neuen Besitzern aus Angst vor dem
vorhandenen Kater nur unter dem Fernseher lag, nahmen wir sie in die Pflegestelle zurück. Dort waren zwei eigene Jungkatzen vorhanden, mit denen sich Mona arrangierte, sie auch putzen durfte, aber in der
Hierarchie ganz unten blieb. Nachdem bei Mona zunächst Asthma diagnostiziert worden war, entschloss sich die Pflegestelle, sie zu behalten, da sie in dem katzensicher eingezäunten Garten gut aufgehoben war
. Nach einer Kontrolle bei einem Fachtierarzt hat sich ihr Asthma jedoch als nicht behandlungsbedürftig herausgestellt. Es äußert sich in gelegentlichem Schnaufen nach Anstrengung und Spiel oder bei großer
Hitze. Über die Jahre ist Mona immer anhänglicher und verschmuster geworden und hat versucht, sich immer mehr in den Vordergrund zu schieben. Kommt die Besitzerin nachhause, begrüßt Mona sie an der
Tür und weicht ihr nicht von der Seite. Deshalb gibt es inzwischen große Probleme mit den anderen vorhandenen Katzen, die ein derart aufdringliches Verhalten nicht tolerieren und sie wegjagen. Da Mona in
der Hierarchie ganz unten steht, bekommt sie oft Prügel von einem der jüngeren Kater. Mona ihrerseits jagt die in der Hierarchie unter ihr stehende Katze gnadenlos und lauert ihr auf, wo immer diese geht und
steht. Diese Situation ist neu, und hängt vermutlich mit Monas zunehmender Menschenbezogenheit zusammen, durch welche sie die anderen Katzen erst als Konkurrenten wahrnahm.
Mona ist süchtig nach Liebe und Zuwendung, die sie in der gewünschten Menge nicht erhalten kann, da die Besitzerin berufstätig ist und noch vier weitere (teilweise schwerkranke) Katzen hat, die ihrer
Aufmerksamkeit bedürfen. Sie ist daher zur Zeit sehr unglücklich. Mona braucht unbedingt ihren Freigang, den sie auch einfordert. Ungünstig wäre für Mona eine
Freilaufgegend mit hohem Katzenbestand, da sie dort ständig auf der Flucht wäre und längere Strecken rennen müsste. Dies wäre für ihr Asthma nicht förderlich. Mona benötigt einen ruhigen 1-2
Personenhaushalt ohne Kinder, Hunde oder andere Katzen. Mona kennt keinen kompletten Freigang, sondern nur einen großen abgesicherten Garten, weshalb die Gegend nicht stark befahren seine dürfte.
Mona ist selbstverständlich kastriert, auf FeLV/FIV negativ getestet, tätowiert und komplett geimpft.
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0173-4417147 oder vermittlung@cat-care.de

Wenn Sie sich für eines unserer Tiere interessieren, lesen Sie bitte vor dem Telefonat mit der jeweiligen Pflegestelle zunächst unseren
damit Sie darüber informiert sind, wie von unserer Seite aus weiter vorgegangen wird.
Sollten sich hieraus Fragen ergeben, sprechen Sie diese bei der Kontaktperson bitte an!

Noch etwas Grundsätzliches:
Bei den oben genannten Tieren handelt es sich lediglich um eine Auswahl unserer Vermittlungstiere. Nicht
alle Tiere können sofort auf die Seite gestellt werden. Wenn Sie also hier nicht gefunden haben, was Sie sich eigentlich vorgestellt haben, scheuen Sie nicht davor zurück, uns dennoch anzurufen!
Weiterhin haben wir fast immer Wildlinge
aus irgendwelchen Schrebergärten oder von sonstigen Geländen, die aus irgend einem Grund umgesetzt werden müssen. Für solche Tiere suchen wir fast
ständig Resthöfe, Pferdehöfe oder dgl., wo wir die Tiere “eingliedern” können. Eine kurzfristige gesicherte Unterbringung sollte gegeben sein, damit die Tiere zunächst eine Eingewöhnungszeit haben können, in der
sie sich an die Umgebung, an das neue “Zuhause” und an die Menschen, die sie zufüttern, gewöhnen können.

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