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P A T E N G E S U C H T !
Auf dieser Seite möchten wir einige unserer Dauerpflegetiere vorstellen, für die wir dringend Paten suchen. Bei diesen Tieren handelt es sich entweder um nicht mehr vermittelbare Tiere (aufgrund Alter,
Krankheit oder extremer Scheu) oder um Tiere, die aufgrund eines Handycaps eine erschwerte Vermittlungschance haben und daher längerfristig bei uns sitzen und in dieser Zeit hohe Pflegekosten verursachen. Allein
für Futter- und Streu fallen monatlich rrund 35,- bis 40,- Euro pro Katze an. Hinzu kommen die Arztkosten, die während des Aufenthaltes anfallen, so dass ein nicht unerheblicher Aufwand entsteht, wenn eine Katze
über einen längeren Zeitraum nicht zu vermitteln ist. Daher sind wir auf Hilfe durch Patenschaften angewiesen. Die Beträge der Patenschaften können frei festgesetzt werden, es gibt keinerlei Vorgaben von uns.
Wichtig ist für uns, dass wir mit dem regelmäßigen Eingang der Patenschaft rechnen können, weshalb sich ein Dauerauftrag bei der Bank anbietet.
Die Paten erhalten eine Patenschaftsurkunde und werden
selbstverständlich in regelmäßigen Abständen über das Ergehen ihres Patentieres informiert.
Patengesuche:
Silvana
(geb. ca. Mai 2004) wurde im November 2005 von uns in einem Schrebergarten eingefangen, weil dortige Anwohner ihr etwas antun wollten, nachdem ihre Bezugsperson verstorben war. Sie wurde
offenbar wild geboren und war nach dem Einfangen für Monate völlig durch den Wind. In liebevoller und geduldiger Kleinarbeit und unter Einsatz homöopathischer Mittel ist es der Pflegeperson innerhalb
eines halben Jahres gelungen, Silvana´s Depressionen mit Erfolg zu bekämpfen und aus ihr wieder eine ausgeglichene Katze zu machen. Während dieser Zeit traute sie sich überhaupt nicht aus ihrem Zimmer,
obwohl ihr alle Türen offen standen. Nachdem sie ihre offensichtlich traumatischen Erlebnisse im Schrebergarten einigermaßen verkraftet und etwas Vertrauen aufgebaut hatte, so dass die
Pflegeperson sie vorsichtig streicheln konnte, wurde sie sanft in den Garten „geschoben“, weil ihr der gewohnte Freilauf zur vollständigen Regeneration fehlte (selbstverständlich kastriert und voll geimpft).
Für 3 Wochen war sie völlig verschwunden, saß aber dann eines Tages wieder auf der Terrasse und wartete auf Futter. Seitdem kommt sie nun regelmäßig ausschließlich am späten Abend bzw. nachts
durch die Katzenklappe in die Küche, um zu fressen und sich ihre Streicheleinheiten abzuholen. Bei Geräuschen oder bei Annäherung fremder Menschen ist sie sofort in der Dunkelheit verschwunden. Nur
der vertrauten Person ist es möglich, sie zu streicheln und für die notwendigen Entwurmungen/Impfungen einzufangen. Vermittelbar ist Silvana jedoch aufgrund ihrer Scheu und der
Tatsache, dass sie nicht im Haus leben möchte, nicht! Sie begegnet allem Neuen mit sehr großem Misstrauen. Die Pflegeperson zieht im August 2007 aus dem Raum Kassel weg und hat sich im Interesse des Tieres
entschlossen, Silvana mitzunehmen, da die schöne Silbertigerin keine andere Anlauf-/Futterstelle hat und nur dieser Person vertraut. Da die Pflegemama aber bereits 6 eigene Tiere besitzt, die sie zu
versorgen und zu unterhalten hat, ist es ihr nicht möglich, auch noch die Kosten für Silvana zu tragen, so dass CAT-CARE weiterhin für das Tier aufkommen muss. Wir würden uns daher sehr über eine
Patenschaft freuen, die uns hilft, den Unterhalt des Tieres auf längere Sicht zu finanzieren. Wenn Sie uns bzw. Silvana mit einer Patenschaft helfen wollen – und sei sie noch so klein –
kontaktieren Sie uns bitte unter Patenschaft@cat-care.de!
Boromir
ist ein Kater, den wir im Herbst 2004 bei einer Kastrationsaktion auf einem kleinen Dorf eingesammelt haben. Er lebte am Rande des Ortes in einer Kolonie, die sich auf einigen Grundstücken
durchschlug, auf denen sie mehr schlecht als recht gefüttert wurde. Die Tiere vermehrten sich unkontrolliert und waren voller Parasiten. Als wir Boromir sahen, trieb es uns Tränen in die Augen. Er
war ein Bild des Jammers. Zerrupft und vernarbt, aus dem After kamen die Würmer, im Fell hatte er Flöhe, Zecken und Haarlinge, und nicht nur das, denn sein schwarzes Fell hatte sich aufgrund des
schlechte Allgemeinzustandes im unteren Körperteil rostrot gefärbt und er hatte kahle Stellen am Körper. Der Kater sah aus, als würde er den Winter nicht mehr überleben. Wir wussten nicht, wohin mit
dem Tier, denn es war klar, dass er nicht vermittelbar wäre. Also kam er auf einen sogenannten “Gnadenbrotplatz” zu einer Frau, die auf ihrem abgezäunten, riesigen Grundstück bereits über 20
solcher armen Seelen beherbergte. Dort wurde er gepeppelt und liebevoll versorgt, während wir die monatlichen Unterhaltskosten für ihn als regelmäßigen Ausgangsposten bei uns einrichteten.
Selbstverständlich wurde er auch sofort kastriert, als sein Zustand es zuließ. Nach einiger Zeit wurde sein Fell wieder schwarz und Boromir war kaum wiederzuerkennen. Er ist ein sehr lieber und
anhänglicher Kater. Das war vom ersten Moment an so, als wir ihn bei der Kastrationsaktion fanden. Er rieb sich sofort an unseren Beinen und schrie vor Hunger nach Futter und nach Zuwendung! Wir waren
unsagbar berührt von seiner wirklich erbärmlichen und jämmerlichen Erscheinung, umso mehr freuten wir uns, als wir sahen, was aus ihm geworden war und wie er sein Leben jetzt genoss. Ein Leben, was
er zweifellos nicht mehr erleben würde, hätten wir ihn seinerzeit nicht gerade noch rechtzeitig von der Straße geholt! Mehr zu Boromirs Geschichte ist iim PFOTENABDRUCK 2004 auf den Seiten 6 und 7 zu lesen (inkl. eines Fotos aus der ersten Zeit mit verfärbtem Fell).
Wenn Sie uns bzw. Boromir mit einer Patenschaft helfen wollen – und sei sie noch so klein – kontaktieren Sie uns bitte unter Patenschaft@cat-care.de!
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