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Die Katze, der “Vogelkiller”?
(Quelle: Our Cats)
Ein Gesetzt, das aus dem dritten Reich herrührt, gestattet es den Jägern, eine Katze abzuschießen, die sich mehr als 200 bzw. 300 Meter - je nach Bundesland - vom Haus entfernt hat. Sie gilt dann als “wildernd”.
Wurde seine Katze mit solch einer Begründung erschossen, bleibt dem verzweifelten Besitzer nur, den Beweis anzutreten, dass dem nicht so war und die Mieze nicht gewildert hatte. Diese Beweisführung ist leider in den meisten Fällen so gut wie unmöglich.
Schätzungsweise - die Dunkelziffer dürfte beträchtlich sein - 350.000 Katzen verlieren jährlich durch Jäger ihr Leben! Mittlerweile wurde eine ganze Reihe von Untersuchungen an tausenden von erschossenen Katzen durchgeführt, um mit dem unsinnigen Vorurteil der “wildernden Katze” aufzuräumen. Die Zahlen sind beeindruckend genug:
Gut die Hälfte der als “wildernd” getöteten Katzen hatten überhaupt keine Beute gemacht., sondern sich daheim mit Katzenfutter gesättigt. Der Mageninhalt der anderen Hälfte bestand zu über 90% aus Mäusen (meistens Wühlmäusen), ca 7% Rötel-, Zwerg- und Waldmäusen, knappe 3% waren zusammengenommen Reptilien, Insekten und ein geringer Bruchteil Vögel.
Dennoch geht das Katzenmorden durch Jäger ungehindert weiter....

Buchtipp zum Thema:
(letzte Änderung dieser Seite: 13 März, 2013)
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