Liebt Ihr die Adventszeit auch so sehr wie wir? Bei Kerzenschein und winterlichem Duftöl, welches den Raum in Zimt
-Aroma taucht, gemütlich zusammensitzen und sich gegenseitig etwas vorlesen... Einfach herrlich! Die “Katzenweihnacht” ist eine Sammlung von herrlichen Weihnachtsgeschichten wie zum Beispiel der folgenden:
Die schwarzweiß gescheckten Kater Knolle und Fudzel legten sich behaglich schnurrend unter den
Weihnachtsbaum. “Das war´s wieder mal”, sagte Funzel. “Irgendwie bin ich froh, daß es vorbei ist.” Knolle gähnte ausgiebig. Auch er war nicht undankbar. Morgen war noch der erste
Weihnachtsfeiertag zu überstehen, übermorgen der zweite, und danach begann wieder der ganz normale Alltag. Gut, als Katze bekam man zu Weihnachten so manchen Leckerbissen. Aber Ruhe
und Ordnung waren den beiden Katern mehr wert als die schnell verschlungenen Truthahnteile, die vom menschlichen Weihnachtsessen für sie abfielen. Von Ruhe und Ordnung war aber heute und
an den Tagen davor nichts zu spüren. “Rücksichtslos”, stellte Knolle empört fest, “rücksichtslos putzt die Frau das Haus, gründlich wie nie.” “Das Parkett hat sie sogar gebohnert.” Funzel
schüttelte sich bei dieser Erinnerung. “Bohnerwachs, ein sehr unangenehmer Geruch. Außerdem gefährlich wie Glatteis.” “Und immer war man ihr nur im Weg”, erinnerte sich Knolle. “Keine Zeit hatte sie für uns, sehr
ungemütlich.” “Und diese unentwegte Backerei, Kocherei und Braterei!” Funzel schüttelte sich zum zweiten Mal. “Dagegen ist ja ansich nichts einzuwenden. Aber mußte deshalb die Küchentür so fest
verschlossen werden wie sonst das ganze Jahr über nicht? Küchentüren, aus denen die herrlichsten Düfte strömen, haben für Kazten offen zu sein.”
Knolle war der gleichen Meinung. Er sah wenig Sinn in den katzenfeindlichen Maßnahmen, die ausgerechnet zu Weihnachten getroffen wurden.
“Was mag überhaupt der Sinn von Weihnachten sein?” überlegt er. “Putzen, Backen, Kochen, Braten, Bohnern, Küchentüren verschließen vielleicht?”
“Nein”, erwiederte Funzel nachdenklich. Nein, mit diesen Tätigkeiten beschäftigen sich die Menschen das ganze Jahr über, wenn auch nicht mit so geballter Kraft wie zu Weihnachten. Er
stellte sich vor, etwas ganz Besonderes müßte der Anlaß für Weihnachten sein. Der Baum, unter dem sie sich beide ausgestreckt hatten?
Er musterte die in seinen Augen recht dürre Tanne, deren Nadeln nicht allzu fest saßen. Rüttelte man an einem Zweig, rieselten sie sogleich zur Erde. Und wollte man den Baum gar erklettern wie
andere Bäume draußen im Garten, drohte er umzufallen, und die ganze Familie schrie entsetzt auf. “Unsinnig”, stellte Funzel fest, nachdem er einer in buntem Stanniolpapier eingewickelten Glocke
einen Schubs gegeben hatte. Er wußte, spätestens morgen würde diese Glocke abgehängt, ausgewickelt und aufgegessen werden. Knolle mußte lachen. Wozu die ganze Mühe? Man wickelte etwas mühsam ein, hängte es an einen
dürren Baum, um es kurze Zeit später wieder abzuhängen, auszuwickeln und aufzuessen. Auch nicht eßbare Dinge wickelten die Menschen vor Weihnachten ein, um sie am heiligen Abend
wieder auszuwickeln. Sehr komisch. Er erhob sich und trottete in die Ecke, wo jemand das weihnachtliche Geschenkpapier aufeinandergestapelt hatte. Funzell gesellte sich zu ihm, und
gemeinsam durchwühlten sie das Geschenkpapier, zupften es auseinander, verstreuten es im ganzen Zimmer und zerrissen es schließlich in kleine Fetzen.
“Vielleicht ist dieses Papier der Sinn des Weihnachtsfestes?” Funzel jagte hinter einem mit Engeln bedruckten Papier hinterher. “Das kann ich mir nicht vorstellen.” Knolle zerbiß vergnügt ein mit
roten Sternen bedrucktes Papierstück. “Dann würden es die Menschen doch nicht so lieblos in die Ecke legen.” “Auf jeden Fall”, Funzel nickte, “hatten wir beide sehr viel Spaß mit dem Papier.
Er sah sich um, zu einem neuen Spaß bereit. Kerzen, Glocken, Sterne, holzgeschnitzte Figuren. Man konnte an allem ein wenig rütteln. Warum stellten die Menschen nur all diese merkwürdigen
Kleinigkeiten ausgerechnet zu Weihnachten auf? Ärgerlich, weil er keine Antwort auf seine Frage fand, rüttelte er an dem Baum. “He, du, bist du nun der Sinn des Weihnachtsfestes oder der andere Krimskrams da?” Der Baum
schwankte etwas, antwortete aber nicht. “Noch nicht einmal sprechen kann er”, sagte Funzel verächtlich und spähte hinauf in die Spitze. Hatte sich dort nicht etwas bewegt? Vielleicht eine Maus
. “Eine Maus, wo?” Schon war Knolle zur Stelle. “Dort oben etwa?” Mit einem Satz sprang er auf den Weihnachtsbaum. Funzel, der die Maus immerhin zuerst gesichtet hatte, sprang hinterher. Auf dem
dicksten Ast balgten sie sich um die Maus, sprangen dann von einem Ast zum anderen, und stellten fest, die Maus war nur der Schatten eines Kerzenhalters gewesen.
“Nichts wie runter!” rief Funzel, als der Baum sich zur Seite neigte, und langsam, ganz langsam umfiel. “Etwas, was so wenig standfest ist wie dieser Baum”, sagte Knolle, “kann nicht der Sinn des Weihnachtsfestes sein.”
Er stieg auf den Tisch, was tags, wenn die Menschen wach waren, verboten war, und entdeckte dort eine kleine, holzgeschnitzte Figur, die in einer Krippe lag. Vorsichtig zog er die Krallen ein und gab
der Figur einen leichten Schubs. Funzel gab ihr einen zweiten Schubs, und irgendwann landete die Figur auf dem Teppich. Die beiden Kater streckten sich, und beschlossen, nun endlich nach draußen auf echte Mäusejagt
zu gehen, wie sich das für zwei erwachsene Kater gehörte.
Am nächsten Morgen schlug die Hausfrau entsetzt die Hände über dem Kopf zusammen. “Da sieht´s ja sauber aus!”
rief sie. “Der Baum umgefallen, das Geschenkpapier zerfetzt. So ein Unglück!” Knolle und Funzel mußten sich lautstarke Vorwürfe anhören, während der Baum wieder aufgerichtet und die
Papierfetzen aufgesammelt wurden. Die kleine holzgeschnitzte Figur in ihrer Krippe hob der Hausherr auf und legte sie gedankenlos hoch oben auf die Vitrine. Dabei drohte er den Katern mit der Faus. “Ihr solltet aus dem
Weihnachtszimmer ausgesperrtwerden!” Aus Angst, der Mann könnte die Drohung wahr machen, sprangen die Kater todesmutig hinauf auf die Vitrine. Ruhig
war es hier oben, sehr ruhig und warm. Und die kleine Figur in der Krippe war auch hier. Dicht kuschelten sich Knolle und Funzel aneinander, nahmen die kleine Figur in ihre Mitte und betrachteten sie eingehend.
“Hätte dich der Mann nicht hier oben abgelegt”, sagte Knolle zu der kleinen Figur, “wären wir nie auf die Idee gekommen, ausgerechnet auf der Vitrine Zuflucht zu suchen. Selbst für uns Katzen, mußt
du wissen, ist es nicht einfach, so hoch hinauf zu springen.”
Die kleine Figur schwieg, aber Knolle hatte auch keine Antwort erwartet. Geduldig wartete er zusammen mit Funzel,
bis der Zorn der Menschen unten verraucht und die Ordnung des Weihnachtszimmers wieder hergestellt war. Ein wunderschöner Platz war das hier oben. “Warum haben wir ihn nicht schon längt endeckt?” wunderte Funzel sich.
Knolle wunderte sich ebenfalls. “Wenn wir den Baum nicht umgeworfen, das Geschenkpapier nicht zerfetzt und die kleine Figur nicht auf den Teppich geworfen hätten”, überlegt er, “hätte der Mann die kleine Figur niemals hier oben
auf die Vitrine gelegt, wo die Menschen sie nicht sehen können. Und dann hätten wir dieses stille Plätzchen hier nie
gefunden.” Funzel nickte der kleinen Figur freundlich zu. Sie hatte ihnen den Weg dahin gewiesen, wo die Unruhe und der Zorn der Menschen keine Bedeutung hatten.
“Ab jetzt”, beschloß er, “werden wir immer hierher zu dir kommen, wenn es uns da unten zu bunt wird.” Vielleicht, so
überlegte er stumm weiter, war ja diese kleine Figur der Sinn des Weihnachtsfestes, jedenfalls für sie, die beiden Kater Knolle und Funzel.
Das Haus würde wieder schmutzig werden, der Baum würde ball auf dem Müll landen, das Geschenkpapier war schon weggeworfen worden. Nichts würde also von Weihnachten als sichtbares Zeichen bleiben, nur dieser kleine friedliche
Platz hier oben auf der Vitrine neben der kleinen Figur.
Langsam und bedächtig teilte er Knolle das Ergebnis seiner Überlegungen mit.
“Kann schon sein”, sagte der und spähte hinunter zu den Menschen, die trotz der gelungenen Aufräumaktion noch immer nicht zur Ruhe gekommen waren. Sie stöhnten, was noch alles zu tun sei, bis am Mittag die Verwandtschaft
zum Essen eintreffen würde. Und überhaupt wäre das Weihnachtsfest ein einziger Streß, der erst morgen seinen Abschluß fände.
“Dumm sind die Menschen”, sagte Knolle kopfschüttelnd. “Rackern sich da unten sinnlos ab, und begreifen nicht, wie friedlich und warm es hier oben bei der kleinen
Figur ist.” Er zog die Krallen ein und berührte die kleine Figur beinahe zärtlich. “Dabei sollte man meinen”, Funzel schloß die Augen, “Menschen wären klüger als Katzen.”
“Wenn es um Weihnachten geht,” Knolle gähnte, “offenbar nicht.”
(Taschenbuchausgabe, 208 Seiten, Ullsteinverlag, leider nur noch gebraucht bei Amazon zu bestellen:)
“Lichterglanz und leise Pfoten” von Stefanie Samek...
Auszug:
“Es ist Heiligabend in Neuengland. Ein Main-Coon-Kätzchen, das rosa Näschen an die eisige Fensterscheibe
gepreßt, starrt mit runden goldenen Augen in den mitternächtlichen Himmel voller Schnee und hält nach St. Kater, dem Weihnachtsmann der Katzen, Ausschau. Auf dem Holzfußboden im Bauernhaus stehen eine Untertasse mit Milch und
ein Schüsselchen mit Kräckern für ihn bereit.
Im Südwesten der Vereinigten Staaten duftet es in einem Haus aus Adobe-Ziegeln nach Pinien Im
Herd glimmt ein Feuer; Rauch umweht die Tabby-Familie, die ihre Strümpfe im Kamin aufgehängt hat. Ein braunes Fellknäuel rast um seinen ersten Weihnachtsbaum und schlägt mit den Pfoten
nach den Ketten aus braunem Chili-Pfeffer, den bunt leuchtenden Vögeln aus Papier und den kleinen Mäusen aus Stroh, was die Zweige mächtig in Bewegung bringt. In einem am Fuße der
Tiroler Alpen liegenden Bergbauerndorf ist in der nächtlichen Stille nur das leise Geräusch kratzender Pfoten zu hören. Eine für ihre Krallenkunst berühmte Schweitzer Kurzhaar-Katze legt
letzte Pfote an ein Weihnachtsgeschenk an.
In einer Londoner Wohnung blättert eine Britische Kurzhaar-Katze vor dem Schlafengehen durch
eine zerlesene Ausgabe von "Ein Katzen-Weihnachslied" und überlegt, wie glücklich sie doch im Vergleich zu ihren viktorianischen Vorfahren ist, da die Zentralheizungen hat. Dann spricht sie ein
kleines Gebet für obdachlosen Katzen, wie einst Tiny Tom miaute: "Gott segne euch alle."
Auf der ganzen Welt feiern Katzen mit ihren ureigenen Sitten und Gebräuchen Weihnachten. Haben
sie da schon immer getan? Feiern Tiger-Tabby-Hauskatzen auf dieselbe Weise wie Norwegische Waldkatzen, Russisch Blau-Katzen oder Tonkanesen-Katzen? Wer ist Sankt Kater? woher stammt
das Spiel "Ich er war, was Du nicht siehst"? Und warum feiern wir die neun Weihnachts-Nächte? Wann hat das alles angefangen? Das ist eine Geschichte, die einmal erzählt werden muß, und hier
wird sie zum ersten Mal unter Berücksichtigung aller historischen Aspekte erzählt.
Die Geschichte einer vieltausendjährigen Tradition, die aus vorgeschichtlicher Zeit von Stonehenge
über keltische und germanische Katzen, die Runen in Stein oder Holz ritzen, zu den römischen Katzen, die die Katurnalien mit prächtigen Gelagen feierten, und den Tempelkatzen von Karnak
führt bis in unserer heutigen Zeit, in der oft noch Relikte alter Traditionen gepflegt werden, wenn auch neue Gebräuche hinzukommen sind. In "Lichterglanz und leise Pfoten" wollen wir die
Ursprünge dieses besonderen Festes aufzeichnen und das Entstehen vieler geschätzter Weihnachtsbräuche der Katzen beleuchten sowie alte Mythen und Legenden wieder zum Leben
erwecken. Auch die beliebtesten Weihnachtslieder und -geschichten soll hier Erwähnung finden, wobei in praktische Tips nicht vergessen werde - vom Dekorieren des Weihnachtsbaums bis hin
zum nützlichen Anschriften für die, die Hilfe suchen. Das Büchlein enthält sogar ein Tagebuch, damit jeder seine kostbaren Erinnerungen für künftige Generationen aufzeichnen und bewahren
kann. Und vor allem ist "Lichterglanz und leise Pfoten" für alle kleinen Katzen gedacht. Denn nur durch sie wird das schönste Fest des Jahres auch in Zukunft lebendig bleiben.
Doch jetzt wollen wir in die Kissen eines weichen Sofas sinken und in den vorweihnachtlichen Düften
, Geräuschen und Anblicken schwelgen. Knisternde Kierfernholzscheite im Kamin, zusammengeknülltes Papier, blinkende Lichter, schimmernde Girlanden, Rauschgold, flatternde Bänder.
Spitzt die Ohren! Laßt Euch verzaubern! Laßt Eure Augen rund vor Erstaunen werden, und laßt Eure
Schnurrhaare vor freudiger Erregung zittern, wenn der Festschmaus auf großen Tellern ins Zimmer getragen wird und geheimnisvoller Päckchen nur darauf warten, von hurtigen Pfoten geöffnet zu
werden, und offene Schachteln zum Verstecken einladen. Wie schön ist es doch zu wissen, daß es wieder einmal Weihnacht wird, daß jene Zeit gekommen ist, wo die Familie etwas enger
zusammenrückt, um in warmer die Geborgenheit das Wunder der Liebe zu teilen. Diese Magie spürt jede Katze, denn zu Weihnachten sind alle Geschöpfe auf dieser Erde frohgemuter Stimmung.
Fröhliche Weihnachten, und möget ihr alle Grund zum Schnurren haben.”
(Broschierte Ausgabe - 160 Seiten, ISBN 3426711362, 6,90 EUR)
”Katzenweihnacht” von Mia U. Schnor
“Sollten Sie dieses Buch in der Erwartung aufgeschlagen haben, darin lauter liebe, brave, süße, schnurrige
Geschichten über Katzen zu finden, klappen Sie´s lieber gleich wieder zu. Sie würden enttäuscht sein. Garantiert!” leitet
die Autorin Mial U. Schnor dieses Gedicht-, Vorlese-, und Ratgeber-Weihnachtbuch für und über unsere Lieblinge auf Samtpfoten ein.
“Hier sind überwiegend gemeine, boshafte, eklige, ja widerliche und gar niederträchtige Geschichten und Informationen über diese dekadente Spezies zusammengetragen, die nur zu einem gut sind - nämlich Katze zu sein. Ebenfalls
garantiert! Damit wir uns - und Sie diese Buch - recht verstehen: Ich finde, nicht zuletzt aus eigener, natürlich katziger
Erfahrung, daß Katzen uns Menschen weitaus überlegen sind. Weil sie im Gegensatz zu uns all ihre Macken, Zicken, Krankheiten, Phobien, Traumata, Probleme, Wünsche, Hoffnungen, Eigenarten und was es sonst so gibt ausleben
dürfen und immer Verständnis finden, egal wie verrückt, unverständlich oder nicht nachvollziehbar ist, was sie tun........
.Vergessen Sie einfach alles, was Sie über Katzen wissen oder zu wissen glauben, und lesen Sie dieses Buch in der
Stimmung, in der es geschrieben wurde. Also völlig vorurteilsfrei, in aller Ruhe und ohne das unheimlich dumpfe Gefühl,
dass Ihr Liebling Sie gleich fauchend anspringen und zerschrammen könnte, jedoch in der Gewißheit, daß Weihnachten genauso ist wie unsere Katzen. Unberechenbar.....”
Soweit die Worte der Autorin....was bleibt da noch hinzuzufügen?? ;o)
(Broschierte Ausgabe - 162 Seiten, Lübbe, ISBN 3404125932, 4,95 EUR)
“Die Katze, die zur Weihnacht kam” von Cleveland Amory
Eigentlich ist diese charmante Geschichte eher ein “Erlebnisbericht” denn ein Roman im eingetlichen Sinne. Denn der
Autor, seines Zeichens Tierschützer und Gründer einer der größten Tierschutzorganisationen weltweit, berichtet, wie
sein Herz von einem schmuddeligen, verletzten Straßenkater erobert wird, den er just am Weihnachtsabend auf einer dunklen New Yorker Gasse einsammelt. Eigentlich sollte es ja nur über Weihnachten sein, eben bis sich ein gutes
Zuhause finden, wie bei den unzähligen Tieren zuvor, die Amory und seine Mitarbeiter von der Straße geholt haben. Aber ausgerechnet er, der er stets der festen Überzeugung war, wegen seiner häufigen Tierschutz-Reisen kein
eigenes Haustier halten zu können, sieht sich bereits nach zwei Tagen außerstande, diesen kleinen Kerl weiterzuvermitteln. Und plötzlich wird aus dem Hundefreund ein Katzennarr - und was für einer! :o)
Neben den liebevollen und zum Schmunzeln anregenden Erzählungen über die Freundschaft zwischen ihm und Eisbär
(der übrigens erst in der Mitte des Buches seinen Namen erhält), läßt Amory einige interessante Erlebnisberichte seiner
Tierschutzarbeit aus dieser Zeit einfließen, so z.B. über den Kampf gegen Robbenschlächter und Walfänger, an deren stratigischen Planungen Eisbär selbstverständlich maßgeblich beteiligt war! :o)
(Gebundene Ausgabe, 222 Seiten, 1992, ISBN 3502100055, 20,50 EUR)