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Ich bin im September ´99 |
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Hallo, ich bin Semira. Genau wie Luca bin ich in der ersten Maiwoche im Jahr 1998 zur Welt gekommen. Luca hat Euch ja schon erzählt, wie unsere Mama uns dann zu den Leuten von gegenüber gebracht hat. Dort haben wir uns meistens in der alten Holzgarage verkrochen, weil wir alle sehr scheu waren. Ich ganz besonders, ich habe mich immer unter einer Plastikplane verkrochen, die über einem Stapel Holz ausgebreitet war. Hier seht Ihr mich vor der Garage. |
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Wir waren fünf kleine Fellbällchen. Außer Luca und mir sind alle unsere Geschwistern zur Nachbarin von gegenüber gezogen. (Einer meiner Brüder ist im Alter von neun Monaten plötzlich spurlos verschwunden. Alle Suche blieb erfolglos, und er wird seitdem immer noch vermißt. Hoffentlich wurde er nicht überfahren!) Meine Menschen haben meine Mama übrigens inzwischen kastrieren lassen! Das ist wohl besser so. |
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Aber zurück zu mir: Ich bin - wie gesagt - sehr scheu und deshalb verkrieche ich mich gern. Nachts z.B., wenn alle schlafen,
bin ich damit beschäftigt, so lange an der Decke von Birgit herumzugraben, bis ich es geschafft habe, mir ein Eingangsloch zu buddeln. |
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Ich lebe sehr gerne hier, denn das Liebste, was ich habe, ist meine "Ersatzmama" Mimi. Leider fühlt sie sich immer etwas belästigt von mir, weil ich ihr ständig hinterherlaufe. Manchmal versuche ich mich ihr ganz dezent Schritt für Schritt zu nähern, wenn sie nicht hinsieht. Wenn ich es geschickt anstelle, putzt sie mich anschließend zur Belohnung - und das ist dann mein höchster Genuß!!! Dann grunze ich zufrieden vor mich hin und freue mich meines Lebens. |
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Ansonsten schlafe ich sehr viel. Vorzugsweise auf Birgits Kopfkissen, was sie natürlich überhaupt nicht so toll findet. Deshalb habe ich ein eigenes Kissen bekommen, was sie mir an Stelle des ihrigen jeden Morgen hinlegt. Und wehe die Schlafzimmertür ist mal zu - dann quietsche (ja: quietsche, denn mauzen kann ich nicht) ich so lange vor der Tür, bis meine Dosies kommen und mir aufmachen. Dann ist die Welt wieder in Ordnung. |
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Das Schlafzimmer ist eben meine Zuflucht, so wie damals der Holzhaufen mit der Plastikplane. Vor allem dann, wenn Besuch kommt. Ich mag halt keine Fremden. Nur leider wollen die immer am liebsten mich sehen, weil ich doch so anders aussehe als die anderen. Meine Menschen tippen auf Norwegisches Blut in meinen Adern, weil ich einige der entsprechenden Rassemerkmale zeige. Im Winter trage ich nämlich "Höschen" und eine dicke Halskrause. |
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Aus meinen Ohren ragen Fellbüschel, ebenso wie zwischen meinen "Zehen". Mein Schwanz ist sehr buschig und mein Fell wirkt leicht "ölig", wie das der Norwegischen Waldkatze. Im Sommer fällt die Unterwolle aus und mein Fell wird ganz dünn. Mein Kopf hat die Form eines Dreiecks (wie Ihr besonders auf den oberen Bildern sehen könnt). Aber wie auch immer, auf die Herkunft kommt es eh nicht an. Eine Schönheit bin ich in jedem Fall! Findet Ihr nicht auch? Schließlich bin ich inzwischen schon zweimal zur “Katze des Monats” gekührt worden... |
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(letzte Änderung dieser Seite: 07 Februar, 2006)
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