gundula vogel 490278 unsplashKaum ein Thema wird so kontrovers diskutiert wie die Kastration. Zum Schaden der Tiere wird diese Diskussion sehr emotional und nicht selten in Unkenntnis der Sachlage geführt. Die Verwirrung unter den Katzenhaltern ist groß, und selbst viele Tierärzte sind leider nicht auf dem aktuellen Stand der Forschung. Noch immer hält sich das Ammenmärchen, eine Katze müsse vor der Kastration einmal geworfen haben, und viele sind der Meinung, die Katzen solle sich "ausleben" und ihren "Spaß" haben.

Hierbei wird vergessen, dass die Paarung keine romantische Angelegenheit ist, sondern lediglich ein Trieb: Der Kater drückt die Katze mit seinen Krallen zu Boden, während er ihren Nacken mit seinen Zähnen packt und sie für ca. 10 Sekunden begattet. Sein Penis ist mit Widerhaken ausgestattet, die beim Zurückziehen einen intensiven, krampfartigen Schmerz bei der weiblichen Katze verursachen, welcher der Auslöser für den Eisprung ist. Aufgrund dieses Schmerzes, der die Katze laut aufschreien lässt, wird der Kater nach der Paarung von ihr gekratzt und gebissen. Der Vorgang wiederholt sich meistens kurz darauf, aber nicht immer mit demselben Kater, da eine Katze pro Rolligkeit von mehreren Katern gedeckt werden kann.

Weiterlesen: Kastration der Katze

Leo NiereEine der Hauptaufgaben der Nieren besteht darin, aus dem Blut Abfallprodukte des Stoffwechsels herauszufiltern und mit dem Urin auszuscheiden. Liegt eine Erkrankung oder Schädigung der Nieren vor, so ist ihre Funktion beeinträchtigt. Folglich sammeln sich im Blut Abfallprodukte und verursachen Krankheitssymptome. (Beim Auftreten der klinischen Symptome sind in der Regel bereits der weitaus überwiegende Teil der Nierenzellen geschädigt!)

Eine erkrankte Niere verliert die Fähigkeit, den Urin zu konzentrieren. Das Tier setzt von Tag zu Tag mehr Urin ab und trinkt zum Ausgleich dafür immer mehr Wasser. Dies ist häufig das erste Anzeichen einer Nierenerkrankung. Meist zeigt sich das Fell sehr struppig und wirkt fettig.

Ein weiteres Symptom ist immer häufiger werdendes Erbrechen, ohne dass dabei Haarballen ausgewürgt werden, und im fortgeschrittenen Stadium kann man den Urin förmlich aus allen Poren entweichend riechen (auch urinöser Mundgeruch). Schließlich ist eine massive Gewichtsabnahme zu verzeichnen und die Tiere werden im weiteren Verlauf regelrecht apathisch oder weisen andere Verhaltensauffälligkeiten auf (z.B. Aggressivität, Ruhelosigkeit, Ängstlichkeit usw.).

Weiterlesen: Nierenerkrankungen der Katze

laura lee moreau 462397 unsplashErkrankungen der harnableitenden Wege der Katze entstehen vor allem dann, wenn sich in den Harnorganen Kristalle oder Steine bilden. Diese können je nach Größe und Menge massive Verletzungen verursachen oder gar zu vollständigen Blockaden der harnableitenden Wege führen, so dass keine Urinausscheidung mehr möglich ist.

Mögliche Ursachen und Risikofaktoren:

  • Infektionen des Harntraktes
  • Ernährung mit einem Futter, das einen ungeeignet hohen Gehalt an bestimmten Mineralstoffen aufweist.
  • Ausschließliche Verabreichung von Trockenfutter
  • Seltener Urinabsatz infolge geringer Wasseraufnahme oder fehlende Möglichkeit der Wasseraufnahme oder unvollständige Blasenentleerung durch Obstruktion
  • Vererbung (bei einigen Rassen treten diese Probleme häufiger auf)
  • Bestimmte Stoffwechselanomalien bei einigen Tieren

Weiterlesen: Harnwegserkrankungen

Vivi04Verdauungsstörungen, allgemein als Maldigestion und/oder Malabsorption bezeichnet, können unterschiedliche Ursachen haben. Krankheiten, die Maldigestion oder Malabsorption verursachen, rufen normalerweise Durchfall hervor. Je nach Ursache, kann das Problem kurzzeitig auftreten und leicht zu behandeln sein oder auch länger anhalten - und somit eine gründliche Untersuchung durch den Tierarzt erforderlich machen.

Manchmal ist die Funktion des Pankreas (Bauchspeicheldrüse) gestört. Das Pankreas produziert Enzyme, die als chemische Substanzen zur Verdauung des Futters beitragen. Ist das Pankreas jedoch in seiner Funktion beeinträchtigt oder erkrankt, so kann es keine ausreichenden Mengen an Enzymen produzieren, die für die optimale Verdauung und Absorption der Nahrung notwendig sind. Wenn dies der Fall ist, entsteht zumeist Durchfall und/oder Erbrechen.

Mögliche Ursachen und Risikofaktoren:

Weiterlesen: Verdauungsstörungen der Katze

Leon01Katzen entziehen Ihrer Nahrung viel Wasser - und leiden daher gelegentlich unter Verstopfung. Mit einigen einfachen Maßnahmen können Sie vorbeugen.

Die meisten Katzen sind harten Stuhl gewöhnt: Die Natur hat sie mit einem speziellen Mechanismus versehen, der es ihnen erlaubt, auch in trockenen Regionen zu überleben: Unter anderem können sie Wasser sparen, indem sie den Flüssigkeitsverlust über den Kot gering halten. Meist bleibt dies folgenlos für das Tier - es scheidet den Kot wie gewöhnlich aus, nur dass er eben etwas fester ist. Manchen Katzen macht harter Kot jedoch sehr zu schaffen. Sie klagen lautstark auf der Toilette und plagen sich sichtlich, bis sie endlich erlöst sind. In diesen Fällen sollten Sie als Besitzer ein wenig Abhilfe schaffen, denn dauerhafte Verstopfung kann zu Gesundheitsschäden führen und beispielsweise den Enddarm stark erweitern.

Im Prinzip lässt sich zu harter Stuhl durch zwei Möglichkeiten beeinflussen: Zum einen kann die Verweildauer des Kotes im Enddarm gesenkt werden, denn dann bleibt dem Körper weniger Zeit, Wasser zu entziehen, und der Kot wird weicher. Zum anderen kann die Wasserbindung des Darminhaltes beeinflusst werden, so dass ebenfalls mehr Feuchtigkeit enthalten und der Kot damit weicher ist.

Weiterlesen: Verstopfung der Katze

CarloWenn die Katze einmal Durchfall hat, ist das nicht weiter schlimm. Einen Tag fasten, danach Schonkost in Miniportionen und das Problem hat sich fast von alleine erledigt. Doch was, wenn der Durchfall gar nicht mehr aufhören will?

Durchfall ist ein Symptom und keine eigenständige Krankheit. Zu seinen Ursachen zählen Infektionen mit Viren oder Bakterien, aber auch der Befall mit Würmern und einzelligen Parasiten. Selbstverständlich kann die Fütterung für den Durchfall verantwortlich sein, sei es, dass die Katze unter einer Futtermittelallergie leidet, sei es, dass der Stubentiger unverträgliche Nahrung zu sich genommen hat. Krankheiten und Schäden der Leber, der Nieren und der Bauchspeicheldrüse können Durchfall zur Folge haben, wie auch eine Überfunktion der Schilddrüse. Ferner können Tumoren im Verdauungstrakt, Antibiotika, die über einen langen Zeitraum gegeben werden, und ein psychisch bedingter Reizdarm zu Durchfall führen.
Bakterien oder Viren verursachen in der Regel keine chronischen Durchfälle und heilen mit der entsprechenden Behandlung nach einer bis zwei Wochen wieder aus. Eine Ausnahme bilden die Leukoseviren und Katzen-Aids-Viren. Dauern Durchfälle länger als drei Wochen an, sollte unbedingt ein Bluttest auf diese Krankheiten gemacht werden.

Weiterlesen: Chronischer Durchfall bei Katzen

Vivi02 copyright B.Lötzerich

Für Entzündungen des Magen-Darm-Traktes gibt es eine Vielzahl verschiedener Bezeichnungen wie Gastritis, Enteritis oder Colitis - je nachdem, welcher Organbereich betroffen ist: Magen, Dünndarm oder Dickdarm.

Hauptsymptome sind Erbrechen und Durchfall. Das Tier kann aber ebenso an Verstopfung, gestörtem Allgemeinbefinden, Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit leiden.

Mögliche Ursachen und Risikofaktoren:

  • Gestörte Immunfunktion im Darmbereich
  • Bakterielle oder virale Infektion
  • Ungeeignetes Futter oder plötzlicher Futterwechsel
  • Fette Zwischenmahlzeiten, Essensreste,
  • Giftige Substanzen, Pflanzen(!!)
  • Fremdkörper

Weiterlesen: Magen-/Darmerkrankungen bei Katzen

karlsonDie Leber spielt eine zentrale Rolle in der Aufrechterhaltung der Körperfunktionen und im Stoffwechselgeschehen. In ihr werden lebenswichtige Substanzen wie z.B. Eiweiß synthetisier und sie trägt dazu bei, Abfallprodukte auszuscheiden.

Liegt eine Lebererkrankung vor, kann es hierfür zahlreiche Ursachen geben. Entsprechend vielfältig sind die klinischen Symptome, angefangen bei ständiger Übelkeit, Appetitlosigkeit, Ermüdung oder Schwäche bis hin zum Gallestau und einer Gelbsucht (Ikterus), welche ihren Namen der Gelbfärbung von Haut und Schleimhäuten verdankt. Auch eine Bauchwassersucht (Aszites) kann die Folge einer Leberfunktionsstörung sein.

Da die anfänglichen Symptome eher unspezifisch sind, ist eine eingehende Untersuchung erforderlich. Dazu gehört neben dem gründlichen Abtasten auf jeden Fall auch die Untersuchung des Blutes und des Urins. Weiterhin kann eine Röntgenaufnahme, ein Ultraschall oder gar eine Biopsie (Entnahme von Gewebe zur histologischen Untersuchung) erforderlich sein, um ggf. Veränderungen oder tumoröse Erscheinungen erkennen zu können.

Weiterlesen: Lebererkrankungen

Baerchen

Ähnlich wie der Mensch, können auch Katzen die Zuckerkrankheit bekommen. Lässt infolge verschiedener Ursachen die Wirkung des lebenswichtigen, in der Bauchspeicheldrüse gebildeten Hormons Insulin  auf die Körperzellen einer Katze nach, entsteht ein Feliner Diabetes mellitus = Katzendiabetes. Die Folge ist, dass die Zellen nur noch bedingt dazu in der Lage sind, Zuckermoleküle aufzunehmen und zu verstoffwechseln. Es ergibt sich ein Energiemangel, den der Körper selbst auszugleichen versucht, indem er den Blutzuckerspiegel erhöht. Übersteigt der Anteil der Zuckermoleküle im Blut einen bestimmten Wert, treten die Moleküle in den Harn über und bewirken einen Wasserverlust. Hieraus ergeben sich die Leitsymptome eines Diabetes:

  • vermehrter Durst (im Fachjargon Polydipsie genannt)
  • vermehrter Harnabsatz (Polyurie)
  • vermehrte Nahrungsaufnahme (Polyphagie), später Appetitlosigkeit
  • fortschreitende Abmagerung
  • Energielosigkeit, Abgeschlagenheit

Weiterlesen: Katzendiabetes

jacalyn beales 671378 unsplashKatzen haben Übergewicht, wenn sie das Idealgewicht ihrer Rasse, ihres Alters und ihres Körperbaus um mehr als 15% überschreiten. Ebenso wie beim übergewichtigen Menschen steigt auch beim Tier das Risiko für bestimmte Erkrankungen, z.B. Diabetes, Herzkrankheiten und Beeinträchtigungen des Muskel- und Skelettsystems wie z.B. Arthritis.
Zudem kann es den Gesamtzustand eines kranken Tieres beeinträchtigen und die Lebenserwartung verkürzen.

Mögliche Ursachen und Risikofaktoren:

  • Überfütterung - insbesondere bei jungen Tieren bzw. bei unbegrenztem Futterangebot (Futterspender)
  • Das Durchstöbern von Küchenabfällen bzw. das erfolgreiche Betteln bei Tisch
  • Zusätzliche Belohnungen in Form von Leckerbissen
  • Kastrierte Tiere neigen zu Übergewicht, wenn nicht auf die Kalorienaufnahme geachtet wird.

Weiterlesen: Adipositas (Übergewicht) bei Katzen

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Der Katzenschnupfen (infektiöse Rhinitis) ist eine ansteckende Infektionskrankheit, für die mehrere Viren verantwortlich gemacht werden. In den meisten Fällen ist die Erkrankung jedoch auf zwei Erreger zurückzuführen: das Calici-Virus (FCV) und das Herpes-Virus (FHV) der Katze. Häufig liegen Mischinfektionen mit beiden Viren vor. Andere Viren, Chlamydien und auch verschiedene Bakterien können ähnliche, meist harmlosere Erkrankungen hervorrufen.

Die Ansteckung geschieht hauptsächlich durch direkten Kontakt mit infizierten Katzen. Eine indirekte Übertragung über verunreinigte Gegenstände oder die Kleidung des Menschen ist jedoch ebenso möglich!! Hieraus ergibt sich, dass die Wohnungstür kein Hindernis für diese Krankheit ist und dass folglich auch ausschließlich in der Wohnung lebende Katzen gegen den Katzenschnupfen grundimmunisiert werden sollten!
Zwar verhindert eine solche Grundimmunisierung nicht die Ansteckung mit einem Katzenschnupfenvirus, jedoch wird die Krankheit dann weitaus milder verlaufen und es besteht keine Lebensgefahr für das Tier.

Weiterlesen: Katzenschnupfen (FHV / FCV)

mikhail vasilyev 34524 unsplash1Der Erreger der Katzenseuche (Panleukopenie), ein winziges Virus, ist weltweit verbreitet und gehört in die Familie der Parvo-Viren (FPV). Das Virus kann zumeist mittels einer PCR (Kot- oder Blutuntersuchung) nachgewiesen werden.

Da das Feline Parvovirus gegenüber äußeren Einflüssen sehr widerstandsfähig ist, bleibt es in der Außenwelt über Monate infektiös! Damit stellt dieses Virus eine ständige Bedrohung für ungeimpfte Tiere dar.

Die Ansteckung kann einerseits durch direkten Kontakt mit erkrankten oder bereits genesenen Katzen (Virusausscheider) erfolgen, aber auch indirekt über Gegenstände oder Kleidung usw. Folglich sind - genau wie beim Katzenschnupfen - auch diejenigen Tiere gefährdet, welche ausschließlich in Wohnungen gehalten werden und keinen Kontakt zu anderen Katzen habe. Auch hier ist daher eine Grundimmunisierung ein wichtiger Schutz vor der Ansteckung! Inzwischen ist eine jährliche Auffrischung nicht mehr nötig, denn die Hersteller bescheinigen nunmehr einen Impfschutz von 3 Jahren nach erfolgter Grundimmunisierung (wobei man in Fachkreisen eher annimmt, dass der Impfschutz wesentlich länger gegeben ist, evtl. sogar ein Leben lang).

Weiterlesen: Katzenseuche oder Panleukopenie - Felines Parvorvirus (FPV)

Photo by Birgit LötzerichDie Abkürzung FeLV steht für Feline Leukämievirus (im Volksmund meist Leukose genannt, obwohl dies eigentlich sachlich nicht richtig ist). Es handelt sich um eine heimtückische Virusinfektion mit schleichendem Verlauf. Sie kann lange unerkannt bleiben! Oft erst nach Jahren äußert sie sich irgendwann durch chronische Erkrankung oder die Bildung von Tumoren.

Der Erreger wird hauptsächlich durch direkten Kontakt von Katze zu Katze übertragen. Eine besondere Rolle bei der Virusverbreitung spielen dabei Katzen, die das Virus beherbergen und ausscheiden, ohne selbst Anzeichen einer Erkrankung zu zeigen (man spricht hier von FeLV-positiven oder Leukose-positiven Katzen).

Allgemein geht man davon aus, dass das Virus in der Außenwelt ziemlich unbeständig ist. Dennoch kann es bei für es günstigen Bedingungen durchaus bis zu 3 Tage infektiös bleiben.

Weiterlesen: FeLV - Feline Leukämie Virus (Leukose)

kim davies 528680 unsplashDas Feline Immundefizienz-Virus (FIV) ist dem menschlichen Aids-Virus sehr nahe verwandt und gehört zu den Retro-Viren. Übertragen wird es durch Speichel und Blut, hauptsächlich durch Bisse. Eine Übertragung des felinen Virus von der Katze auf den Menschen kann mit absoluter Sicherheit ausgeschlossen werden!

Das Virus vermehrt sich in den Immunzellen der infizierten Katze und zerstört diese. Hierdurch können sich Viren, Bakterien oder Parasiten ungehindert entwickeln und die verschiedensten Krankheiten hervorrufen. Viele chronische Infektionen unterschiedlicher Organsysteme, zum Beispiel auch chronische Zahnfleischentzündungen, können durch die Immunschwäche ausgelöst werden.

Katzen-Aids hat keine eindeutigen Symptome und ist ohne einen Bluttest weder auszuschließen noch zweifelsfrei zu diagnostizieren! Viele erkrankte Katzen leiden zunächst unter den Anzeichen des Katzenschnupfens, wie z.B. Nasenausfluss oder Bindehautentzündung.

Weiterlesen: FIV - Feline Immundefizienz Virus

erik jan leusink 573464 unsplashAls Erreger für die "Feline Infektiöse Anämie" (FIA) gilt das Bakterium "Haemobartonella felis", welches sich an die Erythrozyten (die roten Blutzellen) anheftet und deren Zelloberfläche zerstört.

Hierdurch werden die infizierten roten Blutzellen durch Phagozyten in der Milz und Leber aus dem Blutkreislauf entfernt. Durch diesen Vorgang, welcher als Hämolyse bezeichnet wird, kommt es zur so genannten "hämolytischen Anämie". Hierbei handelt es sich um eine regenerative Anämie, das heißt, die Erythrozyten sind in diesem Fall "erneuerbar" und werden im Knochenmark nachgebildet.

Die Inkubationszeit beträgt 6 bis 17 Tage. Folgende Symptomatik kann in der aktuen Phase beobachtet werden: Fieber, Appetitlosigkeit, Abmagerung, Abgeschlagenheit, porzellanfarbene Schleimhäute, Ikterus (Gelbsucht).

Die klinischen Symptome sind schwankend, da der Replikationszyklus 6-8 Wochen dauert und zyklische Schwankungen der Bakteriämie verursacht.

Weiterlesen: FIA - Feline infektiöse Anämie

marko blazevic 267255 unsplashDas Tollwut-Virus gefährdet nicht nur zahlreiche Tierarten, sondern auch den Menschen. Nach Ausbruch der ersten Krankheitserscheinungen gibt es bis heute keine Möglichkeit zu einer Heilbehandlung. So ist die Tollwut eine der gefürchtetsten Infektionskrankheiten.

Die Übertragung der Tollwut erfolgt über virushaltigen Speichel infizierter Tiere. Besonders heimtückisch ist dabei die Tatsache, dass der Speichel schon vor dem Auftreten der ersten Krankheitssymptome infektiös sein kann.

Die Eintrittspforten stellen Hautverletzungen wie Schürf- oder Bisswunden dar. Nach dem Eindringen in den Organismus wandert das Virus entlang der Nervenbahnen in Richtung Gehirn. Je nach Entfernung der Bisswunde vom Gehirn vergehen vom Tage der Infektion bis zum Ausbruch der Krankheit 14 bis 30 Tage oder auch mehr.

Die typischen Erscheinungen der Tollwut sind: abnormes Verhalten, Beißwut und Raserei. Schreckhaftigkeit kann ebenso beobachtet werden wie zahmes Verhalten ansonsten scheuer Tiere. Im Endstadium herrschen dann Krämpfe und Lähmungen vor, die letztlich immer zum Tode führen.

Weiterlesen: Tollwut (Rabies)

Leo BeitragToxoToxoplasma gondii - so heißt ein kleiner, einzelliger Parasit, der weltweit unter Säugetieren, Vögeln und Menschen verbreitet ist. Die infizierte Katze spielt im Infektionsgeschehen der Toxoplasmose eine besondere Rolle: für kurze Zeit scheidet sie mit dem Kot die sehr widerstandsfähigen Frühstadien des Erregers (Oozysten) aus, die nach einer Reifezeit von 2 bis 4 Tagen in der Umwelt infektionstüchtig werden. Über die Nahrungskette kann Toxoplasma gondii nahezu alle warmblütigen Tiere einschließlich unserer landwirtschaftlichen Nutztiere erreichen.

Der Mensch kann sich durch den Genuss von nicht ausreichend erhitztem Schweine-, Schaf- und Geflügelfleisch infizieren. Eine weitere Infektionsquelle sind die von der Katze ausgeschiedenen Oozysten, die bei Gartenarbeiten zufällig aufgenommen werden können.

In der Regel verläuft die Toxoplasmose bei Mensch und Tier ohne besondere Krankheitsanzeichen. Etwa 70 bis 80 % der Bevölkerung hat im Laufe des Lebens Kontakt zu dem Erreger und wird nach der überstandenen Infektion immun gegen die Erkrankung.

Weiterlesen: Toxoplasmose

2016 06 22 18.57.45 2Vorbeugende Impfungen sind die einzige Möglichkeit, Seuchenausbrüchen entgegenzutreten.
Bei Katzen sind sie angezeigt, um vor einer Infektionen mit Katzenseuche, Katzenschnupfen, Tollwut oder  FeLV (feline Leukämie) zu schützen.

Die Impfung bewirkt im Körper eine Immunreaktion, die zu einer erhöhten Infektionsabwehr führt. Bei der aktiven Immunisierung werden abgeschwächte oder abgetötete Viren injiziert, die die Bildung von Antikörpern gegen den Krankheitserreger bewirken. Bei der passiven Immunisierung hingegen erhält der Impfling eine direkte Antikörperinjektion als Sofortschutz. Eine stabile Immunprophylaxe kann damit jedoch nicht erreicht werden!

Auch reine Wohnungskatzen benötigen die Impfung gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche, da beide Erreger an den Schuhen ins Haus getragen werden können. Eine Übertragung von FIV, FeLV oder Tollwut hingegen benötigt den direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten infizierter Tiere (Speichel, Blut...) Wenn die Katze also keinen Freigang erhält und auch im Haus nicht mit anderen ungetesteten Tieren in Berührung kommt, sind alle weiteren Impfungen zu vernachlässigen, um dem Immunsystem des Tieres überflüssige Belastungen zu ersparen und unnötige Risiken zu vermeiden. Denn Impfstoffe können - je nach Gesundheitsstand des Tieres - Nebenwirkungen vieler Art als Impfreaktion auslösen (bis hin zum Allergie-Schock!) und sogar langfristige Impfschäden bewirken! Daher sollten niemals mehr Impfungen durchgeführt werden, als tatsächlich notwendig!

Weiterlesen: Impfungen bei Katzen

Verina auf der WieseMicrosporum canis, eine der gängigsten Pilzinfektionen bei Katzen, ist leider keine Seltenheit. Vor allem Zuchten, Tierheime oder Pensionen, also generell Mehr- oder Massentierhaltungen, stehen in der Gefahr. Und nicht nur die Katze ist gefährdet, sondern auch der Mensch, denn diese Hautpilze können auf den Menschen übertragen werden!

Den Auslöser für diese Erkrankung liefern so genannte Dermatophyten, die nur in den obersten, toten Schichten der Haut leben. Sie lösen die oberflächlichen Hornschichten auf und nisten sich in Haut, Haaren und Krallen ein.

Eine wesentliche Rolle beim Ausbruch des Hautpilzes spielt das Immunsystem der Katze. Geschwächte, gestresste, trächtige oder säugende Katzen stehen besonders in der Gefahr der Infektion, ebenso wie Jungtiere. Je gesünder und abwehrstärker ein Tier ist, desto geringer sind die zu erwartenden Symptome.

Kommt es zu einer Ansteckung des Menschen, verursachen Dermatophyten meist "nur" einen Hautausschlag, bei immungeschwächten Personen und Kindern kann es aber auch - wie bei den Katzen selbst - zu Organbefall kommen.

Weiterlesen: Hautpilz - Mykose

IMG 0701Haarausfall (Alopezie) kann - wie fast alle Erkrankungen - verschiedene Ursachen haben.
So z.B. die endokrine Alopezie, d.h. der Haarausfall ist hormonell bedingt, etwa aufgrund eines Defizits oder fehlenden Gleichgewichts in der Produktion von Geschlechtshormonen. Die frühere Annahme, der Haarausfall sei durch eine Unterfunktion der Schilddrüse bedingt, konnte nicht bestätigt werden.

Diese Krankheit tritt nur bei kastrierten Katzen auf, überwiegend bei männlichen Tieren. Das klinische Bild - symmetrischer Haarausfall an prädisponierten Stellen - erlaubt eine relativ einfache Diagnose. Typischerweise beginnt der Haarausfall beidseits und symmetrisch in der Gegend der Geschlechtsorgane und an der Hinterseite der Oberschenkel. Während das Fell deutlich dünner wird und sich die Haare leicht ausziehen lassen, werden äußerlich erkennbare Veränderungen der Haut nur selten festgestellt. Später können auch die Innenseite der Oberschenkel und die Bauchunterseite davon betroffen sein. Der Haarausfall kann sich auch am Schwanzansatz und in chronischen Fällen seitlich an der Brustwand sowie an der Innenseite der Vordergliedmaßen zeigen. Juckreiz besteht nur ausnahmsweise; manchmal sind jedoch ein ausgeprägter Leckreiz und sekundäre Hautveränderungen vorhanden.

Weiterlesen: Alopezie - Haarausfall

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