Buchtipps: Katzenromane

Miau sagt mehr als tausend Worte

Miau sagt mehr als tausend Worte

von Paul Gallico

Eine kluge Katze, so zumindest behauptet der Autor, habe dieses Buch verfasst. Er selbst habe es lediglich aus dem Kätzischen übersetzt und herausgegeben.
Nun, nehmen wir einmal an, dass er die Wahrheit sagt, dann hat es sich die samtpfötige Schreiberin offensichtlich zur Aufgabe gemacht, ihren weniger raffinierten Artgenossen mittels genauer Anweisungen die Kunst zu vermitteln, den Katzenhalter zu unterjochen. Ein weitaus treffenderer Titel wäre daher wohl der folgende gewesen: “So erzieht man seine Menschen zu tauglichen Hausgenossen”.
Aber wie auch immer, in jedem Fall ist die Niederschrift dieser kätzischen Erfolgslehre zur “stillen Total-Eroberung” (man könnte es natürlich auch “gnadenlose Vereinnahmung” nennen) eine überaus amüsante und kurzweilige Katzenfibel, die auch dem letzten arglosen Dosenöffner den Schleier von den Augen nimmt und ihn darüber aufklärt, mit welchem Geschick er gezielt hereingelegt und um Herz, Haus und Hof gebracht wurde! Einfach nur köstlich!!!!

(Gebundene Ausgabe, 128 Seiten, Edition Tiger im Autorenhaus, ISBN 3866710577, 9,80 EUR)

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Jennie meine Freundin

Jennie meine Freundin

von Paul Gallico

Ein kleiner Junge läuft über die Straße, um eine Katze zu streicheln und wird von einem Lastwagen angefahren. Als er wieder zu sich kommt, hat er Pfoten und Krallen, ein weiches Fell und – ist selbst zur Katze geworden. Zu Hause erkennt man ihn natürlich nicht und setzt ihn vor die Tür. Seine Unerfahrenheit als junger Straßenkater bringt Hunger und Verfolgung mit sich und kostet ihn fast das Leben. Doch da begegnet er Jennie, einer kleinen getigerten Straßenkatze, die ebenfalls von ihren Menschen verstoßen wurde und auf der Straße landete: »So begann meine Unabhängigkeit von den Menschen«, sagte Jennie, »denn seitdem habe ich sie nie wieder um irgendetwas angebettelt und bin nicht eine einzige Nacht über in einer Wohnung geblieben, und wenn ein Mensch nach mir greift, um mich zu streicheln oder in den Arm zu nehmen, dann spucke ich nur und fauche ihn an. Mir gefällt dieses Vagabundenleben nicht schlecht. Natürlich ist es hart und hat oft seine Nöte, aber wenigstens kann einem niemand mehr weh tun. Ich meine, innerlich, wo man an eine Wunde nicht ran kann und wo nichts zuheilt.« Jennie hilft dem Jungen im Katzenfell durch ihre Weisheit und Freundschaft mit dem gefährlichen Dasein eines Streuners klar zu kommen und zu überleben. Denn je mehr er in sein neues Dasein als Katze hineinwächst, umso mehr muss er sich behaupten und für sich und andere mitdenken und sorgen. So lernt der Junge (und nebenbei der Leser) alles über Katzen und vieles über Menschen.
Fazit: Eine bezaubernde und sehr bewegende Geschichte über das abenteuerliche Leben beherzter Straßenkatzen und die Frage, was im Leben wirklich zählt…

(Gebundene Ausgabe, 317 Seiten, Edition Tiger im Autorenhaus, ISBN 3866710720, 14,95 EUR)

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Die geschenkte Katze

Die geschenkte Katze

von Simon Carmiggelt

Neulich, als meine Frau und ich von einem Fest nach Hause kamen, sahen wir einen Korb, der anscheinend am Abend abgegeben worden war. Seinen Namen anzugeben, hatte der Absender leider vergessen. Als ich den Korbdeckel aufmachte, stellte sich heraus, dass eine große schwarze Katze darin kauerte, die uns mit unsagbar traurigen Augen anblickte. Sie schien sich in ihrem dunklen Gefängnis recht gelangweilt zu haben… Heute Nacht hat nun das freudige Ereignis stattgefunden. Ja, besten Dank – alle sind wohlauf. Vier sind´s. Alle ganz schwarz.“
Entgegen der Anweisung seiner Frau (Schreib bloß nicht gleich eine Geschichte darüber, sonst schicken sie Dir noch sonst wen ins Haus! Vielleicht alte Männer mit einem Schild um den Hals "Seid gut zu Opa!") erzählt Carmiggelt mit liebenswerter Selbstironie, wie er vom mysteriösen Geschenk einer Katze überrascht wird und schließlich feststellt, dass die edlen Gönner sich mit ihrem üppigen Geschenk geradezu selbst beraubt haben, angesichts der ihnen entgangenen Erlebnisse.
Ich liebe diese Art von Humor!! Ungemein amüsant und äußerst empfehlenswert für jeden Katzen-Diener, der sich so manches Mal ironisch die Frage stellt, was er sich bei der Anschaffung seiner Katzen eigentlich gedacht hat…

(Gebundene Ausgabe, 93 Seiten, Edition Tiger im Autorenhaus, ISBN 3866710674, 9,80 EUR)

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Tootoo - immer das letzte Wort

Tootoo - immer das letzte Wort

von Warren Chetham-Strode

Der Schriftsteller Charles Warren fürchtet um seinen Verstand, seit ihn auf einer Katzenausstellung ein junger Siamkater von der Seite angequatscht und quasi zur Mitnahme genötigt hatte. Seit jener Begegnung mit dem sprechenden Kater einer Schreibblockade anheimgefallen, sieht sich der Autor allmählich finanziellen Nöten ausgesetzt, muss er doch nun schon 4 Siamesen mit Bückling und Lachs versorgen.
Die sich in Grenzen haltende Begeisterung der beiden alteingesessenen Siamherren gegenüber dem Neuankömmling trägt nicht gerade zur Stimmungsaufhellung bei. Kein Wunder angesichts Tootoos ordinären Cockneydialektes, seines unpassenden Verhaltens und des Machogehabes aufgrund seiner ausgesprägten Männlichkeit (welcher die beiden Herren von königlicher Abstammung bereits vor Jahren verlustig gegangen sind). Als dann auch noch die Hausherrin Mary während der Rolligkeit der mit Tootoo gemeinsam eingezogenen schönen Tania das Gitter zu deren Isolierzelle offenstehen lässt, nehmen die Dinge ihren Lauf…
Fazig: Ein ironisch-humorvoller Roman über Katzen, die reden, und Menschen, die glauben, sie zu verstehen.
(Apropos verstehen: Warum der Verlag für das Coverbild eine Colorpoint statt eines der Titelfigur entsprechenden Siamesen ausgewählt hat, entzieht sich allerdings meinem Verständnis... )

(Gebundene Ausgabe, 217 Seiten, Edition Tiger im Autorenhaus, ISBN 3866710631, 14,90 EUR)

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Homer und ich

Homer und ich

von Gwen Cooper

Homer ist ein liebenswertes blindes Katzenkind, dem das Schicksal bereits in den ersten Tagen seines Lebens hart zugesetzt hat. Aber er hat Glück im Unglück, denn eine engagierte Tierärztin, zu der er gebracht wird, sorgt nach seiner Behandlung dafür, dass er ein Zuhause findet. Die junge Frau, die sich seiner annimmt, ist die Autorin des Buches. Ein frisch gebrochenes Herz und ein schlecht bezahlter Job lassen Gwen Cooper eigentlich gerade über ganz andere Dinge nachdenken, als eine dritte Katze aufzunehmen. Doch als sie Homer sieht und erfährt, dass niemand ihn aufnehmen möchte, weil er blind ist, siegt ihr Katzenherz, ohne die geringste Ahnung, welche Bereicherung gerade Homer künftig sie darstellen wird und dass er geradezu ein Lehrmeister für ihr Leben wird...
Eine sehr gefühlvolle Geschichte, die einen so manches Mal zum Schmunzeln bringt.

(Gebundene Ausgabe, 340 Seiten, 2010, mvg Verlag, ISBN: 3868821678, 18,90 EUR)

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Auf geheimen Pfaden

Auf geheimen Pfaden

von Gabriel King

Eins meiner absoluten Lieblingsbücher in Neuauflage: Der kleine Hauskater Tom fühlt sich schon kurz nach seiner Adoption aus einer schäbigen Zoohandlung wie magisch hinausgezogen in die Dunkelheit, obwohl er doch in seinem neuen Zuhause alles hat, was ein kleines Katzenherz begehrt. Der Grund: Die “große Katze” Majicou hat ihn als seinen Lehrling ausgewählt und hält einen sehr wichtigen Auftrag für ihn bereit. Tom soll den König und die Königin der Katzen finden, die in großer Gefahr sind, und sie auf geheimen Pfaden nach Tintagel bringen, wo die Königin ein goldenes Kätzchen gebären soll. Die alten Legenden berichten von jener “Goldenen Katze” als einem mächtigen und geheimnisvollen Wesen, das die Menschen seit Urzeiten zu erschaffen suchten. Ein besonders ausdauernder Forscher kommt diesem Ziel unter Verwendung seiner magischen und lebensverlängernden Kräfte nach 300 Jahren grausamster Zucht bedrohlich nahe: Man nennt ihn “den Alchimisten”. Er verspricht sich von der Goldenen Katze “den Schlüssel für alle Geheimnisse der natürlichen Welt”. Somit setzt er alles daran, die geflohene Königin wieder in seine Fänge zu bekommen, um ihrem goldenen Nachwuchs habhaft zu werden.
Ein weiter Weg liegt vor Kater Tom, auf welchem ein Abenteuer das andere jagt. Gemeinsam mit seinen neuen Freunden und Helfern fechtet er unerbittliche Kämpfe gegen die bösen Mächte aus, um das Königspaar und damit die geheimen Pfade zu retten.....
Eine wirklich fesselnde und bewegende Geschichte, bei der die Spannung groß geschrieben wird - wenngleich sich der Autor manchmal fast schon etwas zu sehr in den malerischen Details von Landschaft und Ereignissen verliert. Aber eine Fantasy-Szenerie will halt gebührend dargestellt sein....und schließlich bieten 511Seiten auch hinreichend Platz dafür....

(Neuauflage, gebundene Ausgabe, 511 Seiten, Heyne, 3453165640, 11,95 €)

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 diegoldenekatze

Die Goldene Katze

von Gabriel King

Fortsetzung: Kater Tom, inzwischen “Hüter der geheimen Pfade” und Nachfolger des “Majicous”, führt einige Zeit ein beschauiches Leben auf Tintagel, gemeinsam mit seinen Freunden, dem Königspaar und dessen Nachwuchs. Doch eines Tages verschwindet eines der königlichen Kätzchen, kurz darauf ein zweites....und wieder verschmelzen die geheimen Pfade zu einem großen Irrgarten, in dem Tom und seine Freude auf der Suche nach den goldenen Katzenkindern waaghalsige Abenteuer zu bestehen haben. Sollten Sie sich am Ende zu früh in Sicherheit gewähnt haben? Sollte das Opfer des Majicous umsonst gewesen sein und “der Alchimist” noch immer eine Gefahr für die Welt der Katzen darstellen? Diesmal liegt alles an Tom, und wieder liegt ein weiter und harter Weg vor ihm, der ihn diesmal sogar um die ganze Welt führt. Weiß er doch noch nicht einmal, welches der drei königlichen Katzenkinder zur “Goldenen Katze” der Legende bestimmt ist....

(Broschierte Ausgabe, 447 Seiten, Heyne, leider nur noch gebraucht zu beziehen)

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Traumjaeger und Goldpfote

Traumjäger und Goldpfote

von Tad Williams

Ein weiterer meiner Fantasy-Favoriten in Neuauflage: Traumjäger und Goldpfote gehört absolut zu den besten Katzenromanen, die ich je gelesen habe. Träumer Fritti (Traumjäger) verliebt sich in die junge Katze Goldpfote, die jedoch spurlos verschwindet, wie auch einige weitere Gefährten. Wo sind sie nur alle geblieben? Zusammen mit Raschkralle und Dachschatten macht sich der Kater auf die Suche. Er kommt an den Königshof des ältesten Katzengeschlechts der Geschichte, und sein Weg führt ihn hinab bis in die dunkelste Katzenhölle. Und schließlich findet er, was kein Mensch und keine Katze je zuvor auch nur geträumt hatten...
Eine äußerst spannend aufgebaute Katzenmythologie vom Feinsten! Der Autor hat eine ganz eigene Katzenwelt mit ihrer eigenen Sprache erfunden. Wirklich lesenswert! Für Kinder allerdings eher nicht geeignet, da es mitunter ziemlich gruselig zugeht.

(gebundene Ausgabe, 432 Seiten, Klett-Cotta)

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Solos Reise

Solos Reise

von Joy Smith Aiken

Mit Abstand einer der besten Katzenromane, die ich je gelesen habe. Die Geschichte erzählt von einem Kater, der früh zur Waise wird und Anschluss an eine Gruppe wild lebender Katzen findet, mit denen er viele gemeinsame Abenteuer erlebt. Durch seine herausragende Auffassungsgabe und Intelligenz wird er bald zum Anführer der Population und führt diese auf der Suche nach einer neuen Heimat in ein neues Land. Erzählt wird die Geschichten sehr fesselnd und anrührend, wobei Begriffe einer ganz eigenen Katzensprache verwendet werden, in die man als Leser eingeführt wird. Das Cats Magazine schrieb damals: "Falls ein Katzenbesitzer nur ein einziges Buch im Jahr lesen wollte - Solos Reisen sollte dieses eine sein!" Und dem kann ich mich nur anschließen!!! Das Buch war jahrelang vergriffen, inzwischen ist es neu aufgelegt worden, was mich wirklich freut!

(gebundene Ausgabe, 319 Seiten, Fischer Verlag)

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Jägermond2

Jägermond- Im Reich der Katzenkönigin

von Andrea Schacht

Bastet Merit, die Königin der Katzen aus dem Land Trefélin, gerät in Schwierigkeiten. Als ihre Menschenfreundin Gesa, der sie aus früheren Zeiten viel zu verdanken hat, stirbt, wechselt Majestät mithilfe ihres magischen Ankhs, welches ihr besondere Fähigkeiten verleiht, in unsere Welt, um Gesa zu verabschieden. In Frauengestalt trifft sie dabei an Gesas Sterbebett kurz auf deren Enkelin Feli.
Auf dem Rückweg nach Trefélin geraten Majestät und ihr Begleiter Mafed - inzwischen in Gestalt zweier gewöhnlicher Hauskatzen - am Grenzübergang in die Fänge von ein paar angetrunkenen Jugendlichen. Während Mafed der Übergang nach Trefélin gelingt, verliert Majestät im Gerangel ihr Ankh und muss in Hauskatzengestalt zurück bleiben. Ohne das Ankh sieht sie nur eine Chance, in ihr Land zurückzukehren und ihre eigentliche Größe wieder anzunehmen: Der Wandlungsring, den sie einst Gesa geschenkt hatte. Diesen hatte Gesa jedoch ohne weitere Erklärungen kurz vor ihrem Tod Feli anvertraut.
In Trefélin wird derweil Kater Nefer beordert, in die Welt der Menschen zu reisen und Majestät zurückzuholen. Drei unerfahrene junge „Anwärter“ dürfen ihn begleiten, um sich auf diesem Wege in ihrer ersten Prüfung zu bewehren, machen es Nefer jedoch in ihrer überschwänglichen Begeisterung alles andere als leicht, Majestät und das Ankh zu finden. Während Majestät Unterschlupf im Forsthaus findet, gerät das Ankh in die Hände von Finn, der es nichtsahnend Feli schenkt, kurz bevor er von den 3 jungen Anwärtern nach Trefélin entführt wird und sich dort in Katzengestalt wiederfindet. Auch Feli ahnt nicht, was sie da in ihren Händen hält, bis Kater Nefer bei ihr auftaucht. Mittels Gesas Ohring kann Feli sich mit Nefer verständigen und begibt sich mit ihm auf die Suche nach Majestät. Kurz darauf erkennen die beiden, dass in Trefélin eine tödliche Verschwörung gegen die Königin im Gange ist. Und so wechseln auch sie die Welten, um in Trefélin herauszufinden, wer die Herrschaft der Königin beenden will. Gemeinsam mit Finn und der geheimnisvollen Kätzin Che-Nupet stellen sie sich der wahrhaft abenteuerlichen Aufgabe, der Verschwörung auf die Spur zu kommen, den Widersacher auszuschalten und Bastet Merit die Rückkunft nach Trefélin zu ermöglichen…
Zu Beginn der Geschichte eher als Jugendroman mit leicht mystischen Zügen anmutend, verlagert sich die Geschichte alsbald zunehmend in die Fantasy-Welt Trefélin und gewinnt damit deutlich an Faszination und Spannung, die sich mit jedem weiteren Kapitel konstant steigert. Am Ende wünscht sich wohl jeder wahre Katzenfreund, dem Land Trefélin und seinen liebenswerten Bewohnern ebenfalls einen Besuch abstatten zu dürfen und über einen dieser wunderbaren Verständigungsringe zu verfügen, um mit den Katzen sprechen zu können!

(Taschenbuchausgabe, 447 Seiten, blanvalet, ISBN: 3442268974, 6,00 EUR):

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Der Streuner

Der Streuner

von A. N. Wilson

In diesem Roman erzählt ein eigenwilliger Kater aus seinem Leben. Man muss ihn einfach lieben, den Streuner, diesen unverdrossenen Gentleman der Straße, der immer wieder auf die Pfoten fällt. Und der - ohne sie zu verstehen - mehr über die Menschen weiß als sie selber....
Vielleicht trägt dieses Buch für den ein oder anderen Leser dazu bei, sein Herz für die Streuner zu entdecken... Ich würde es mir wünschen!

(Taschenbuch oder gebunde Ausgabe)

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