FritzisFuttertippsDosine meinte, ich solle hier auch mal einen Tipp abgeben. Na und über was soll ich schon anderes reden als über Futter, wo ich doch für mein Leben gern esse. Also, bei uns wird auf gesunde und möglichst natürliche Ernährung geachtet, und daher gibt es bei uns kein Supermarkt-Futter, sondern ausschließlich hochwertige, fleischlastige Kost aus dem Fachhandel bzw. direkt vom Hersteller. Und teilweise werden wir gebarft. Aber dazu später mehr.

Ich muss zugeben, ich persönlich schnucke auch gern mal Trockenfutter, aber Dosine sagt, das liegt nur an den zugefügten Geschmacksverstärkern sowie dem aufgesprühten Fett, welches als Lockmittel dient. Zudem ist es leider so, dass wir Katzen tatsächlich nicht in ausreichendem Maße Flüssigkeit zu uns nehmen, so dass wir bei einer Trockenfutterernährung zur Dehydration neigen. Das bedeutet, dass der Körper schlicht austrocknet. Nieren und Blase werden zudem zu wenig durchgespült, so kommt es häufig zu typischen Erkrankungen der Harnwege wie Blasenentzündung und/oder Bildung von Harnsteinen, sowie in der Folge zu Harnwegsverschluss und Nierenversagen. Besonders uns Kater kann dies schnell das Leben kosten, da unsere Harnröhre anatomisch sehr eng ist und die Kristalle innerhalb kürzester Zeit die Harnröhre verschließen und den Urin in die Nieren aufsteigen lassen können. Nicht selten sehen die Tierärzte dann die einzig mögliche Rettung in einer Penisamputation und einem künstlichen Ausgang.

Wir mussten daher einsehen, dass es unserer Gesundheit nicht zuträglich ist, mehr als ein paar Bröckchen Trockenfutter als gelegentliches Leckerli zu erhalten.

Aus diesem Grunde stehen bei uns ANIfit, Catz finefood, Omnomnom und Taffy´s auf dem Speiseplan. Wem diese Futtersorten nicht munden oder wer mehr Abwechslung benötigt, der kann vielleicht auch die nachstehenden Sorten ausprobieren, die wir auch schon versucht haben: MAC´s, Herrmanns Bio-Menü, Terra Felis, Grau, alsa, Petnatur, Biopur (Bezugsquellen: per Klick auf die Produktnamen, einige dieser Hersteller verwenden übrigens Bio-Fleisch, völlig frei von Antibiotika und Hormonen oder produzieren wie z.B. Anifit in Schweden, wo die Verwendung von Antibitika in der Fleischproduktion verboten ist, und die Weidenhaltung sowie die Verwendung von reinem Trinkwasser Pflicht sind!)

Diese Sorten unterscheiden sich vor allem aufgrund ihrer ausgewogenen Zusammensetzung, des Mineraliengehalts und des hohen Anteils an Fleisch aus leicht verdaulichen Eiweißquellen vom herkömmlichen Supermarkt-Futter. Wir Katzen sind ja Carnivoren = Fleischfresser! Und daher benötigen wir auch fast ausschließlich Fleisch! Die tierischen Proteine (Eiweiße) dienen uns als Energielieferant. Wenn ihr mal das Etikett von Whiskas & Co anschaut, werdet Ihr feststellen, dass dort überall nur 4 bis 14 % Fleisch enthalten ist!?!?! Aber was bitte sollen wir Carnivoren mit Soja-Eiweiß? Das belastet unsere Nieren! Wir sind doch keine Vegetarier!

Also achtet immer darauf, dass mindestens 80%, noch besser über 95% Fleisch in Euren Dosen und das Futter getreidefrei sowie sehr arm an Kohlenhydrathen ist! Wenn nicht, dann beschwert euch bei euren Dosenöffnern!

SnackballIm Zusammenhang mit dem Fleischanteil noch einmal kurz zurück zum Trockenfutter: wenn schon Trockenfutter, dann erstens nicht ausschließlich und zweitens wenigstens eines ohne Getreide, wie Purizon, Orijen oder Applaws! (Bezugsquellen: per Klick auf die Produktnamen!)
Besser wäre es aber, Trockenfutter nur als gelegentliches Leckerchen aus dem Fummelbrett oder dem Snackball zu angeln und die eingefleischen Trockenfutterjunks von ihren Suchtstoffen und Geschmacksverstärkern zu entwöhnen. Dazu empfiehlt Dosine, dem bisher gewohnten Trockenfutter eine klitzekleine Menge an hochwertigem, naturbelassenen Nassfutter hinzuzufügen und diese Menge dann täglich konsequent in ganz kleinen Schritten zu steigern. Im Gegenzug die Menge an Trockenfutter entsprechend verringern, so dass sich die Geschmacksknospen von Tag zu Tag mehr an das gesunde Futter ohne Lockstoffe und Geschmacksverstärker gewöhnen. Um dabei nicht jeden Tag eine neue Dose öffnen und fast komplett verwerfen zu müssen, könnte man evtl. versuchen, das hochwertige Dosenfutter portionsweise und in ansteigender Menge in einen Eiswürfelbereiter abzufüllen und sich dann die tägliche Portion auzutauen.

Teilweise - denn nicht alle von uns mögen es - wird bei uns auch gebarft. BARF (Biologisch Artgerechte Rohe Fütterung), darunter versteht sich rohes Fleisch aller Sorten unter der Zugabe von Supplementen, wie z.B. Vitamine, Kalzium u.a. wichtige Nährstoffe, die das reine Muskelfleisch nicht enthält. Aber das ist schon fast eine Wissenschaft für sich, wenn man es richtig machen will, denn es kommt auf die gesunde Zusammenstellung an, wenn man eine Mangelernährung ausschließen will. Hier muss man sich also sehr gut informieren, und es bedarf einiges an Zeit und Zubehör!

Wenn ihr mehr über das BARFen wissen und eure Dosenöffer zu Fleischschnipplern umerziehen wollt, dann schaut unten bei den Linktipps und bei den Buchtipps zum Thema nach!

So, das waren meine Tipps für euch. Und bevor Dosine auch noch was sagen möchte, sage ich schon einmal tschüüüüß, euer Fritzi....

Im Laufe eines langen Katzenlebens können durch minderwertiges Katzenfutter beträchtliche Schäden resultieren! Wie oben schon erwähnt, werden die Nieren durch die pflanzlichen Eiweiße geschädigt, der oft hohe Zuckeranteil (auch als Karamel deklariert) schädigt nicht nur die Zähne sondern kann auch zum Diabetes führen. Wer seinem Tier die Qual und seinem Geldbeutel die dann fälligen hohen Tierarzt-/Medikamentenkosten ersparen möchte, sollte daher beizeiten über eine gesunde Ernährung nachdenken! Der Vorteil für den Halter ist auch nicht ohne: Premium-Futter sind nahrhafter, wodurch kleinere Portionen ausreichen (also weniger Dosen kaufen und schleppen), und sie sind leichter verdaulich, was die Ausscheidungen erheblich reduziert (Ersparnis an Katzenstreu), sowie auch deren Geruchsintensität. Auch das Futter selbst riecht mit steigender Futterqualität immer weniger unangenehm.

Falls euer Stubentiger Probleme mit einer anstehenden Futterumstellung hat, gibt es gewisse Tricks, dem Vierbeiner dabei zu helfen. Tiere sind, genauso wie Menschen, Opfer ihrer Gewohnheiten und benötigen bei der Futterumstellung etwas zusätzliche Hilfe. Man sollte die Futterumstellung daher immer Schritt für Schritt vornehmen, das neue Futter anfangs nur spärlich untermischen und seinen Anteil dann langsam immer mehr erhöhen, während das bisherige Futter immer mehr reduziert wird.

Linktipps zum Thema Ernährung:

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