Nicht jede Blessur oder geringgradige Störung der Katzengesundheit bedarf sofort einer tierärztlichen Behandlung. Kleinere Verletzungen, ein Zeckenbefall oder eine Magenverstimmung, die unserer Katze zu schaffen machen, lassen sich oft durch schnelle Maßnahmen des Tierhalters beheben.

Wer seinen Stubentiger gut kennt und aufmerksam beobachtet, erkennt zumeist auch die Schwere einer Krankheit intuitiv und sollte abschätzen können, ob die Beschwerden selbst behandelt werden können oder das Tier einem Tierarzt vorgestellt werden sollte.

Wirkt das Tier jedoch apathisch oder frisst auch nach 48 Stunden nicht bzw. kann 24 Stunden kein Wasser bei sich behalten, ist der Tierarzt zwingend gefragt!

Hausapotheke für Stubentiger

Hausapotheke für Stubentiger

Prophylaxe – für ein gesundes und robustes Tierleben

Am besten sind Katzen gegen viele Krankheiten gefeit, wenn sie mit allem Nötigem gut versorgt werden. Eine artgerechte und ausgewogene Ernährung ist die Basis, und je nach Veranlagung oder Alter sind unter Umständen Nahrungsergänzungsmittel hilfreich, die das Immunsystem unterstützen oder bestimmten Erkrankungen entgegenwirken.

Das Wohlergehen unserer Stubentiger hängt von vielen Faktoren ab, wie z.B. dem Alter des Tieres oder der genetischen Veranlagung. Gab es schon mal schwerwiegende Erkrankungen bei dem Tier selbst oder in seiner Familie (Eltern, Geschwister)?

Ist die Katze im Freien unterwegs und damit diversen Verletzungsgefahren oder Unfallrisiken ausgesetzt? Oder hält sie sich ausschließlich bzw. vorwiegend im Haus auf? Vor allem für Freigänger macht es Sinn, sich ein Erste Hilfe Kit für Tiere aus einer Tierapotheke zu besorgen, welches auf die Bedürfnisse und Gewohnheiten des Tieres abgestimmt ist.

Keine Angst vor Parasiten

Ein Zeckenbefall ist bei einer Katze im Freigang keine Besonderheit. Die kleinen Parasiten sollten sorgsam mit einem speziellen Zeckenhaken aus der Tierapotheke oder aus dem Fachhandel entfernt werden.

Spielt die Katze mit, ist dies eine recht einfache Sache, die keines Tierarztes bedarf. Aber Achtung: Der Kopf der Zecke muss zwingend mit herausgezogen werden, um Folgeschäden zu vermeiden! Reagiert die Katze ängstlich, können gegebenenfalls Notfalltropfen (Rescue Bachblüten) sehr hilfreich sein, damit denn das Ziehen einer Zecke zu 100 % sicher und komplett durchgeführt wird.

Reagiert die Katze jedoch mit einer Gegenwehr, die das sichere Herausziehen nicht gewährleistet, ist es besser, man lässt die Zecke vom Tierarzt entfernen. Auf dem Behandlungstisch sind die Tiere zumeist so eingeschüchtert, dass sie die kurze Prozedur unproblematisch über sich ergehen lassen.

Auch ein Flohmittel und eine Wurmkur gehört in jede Hausapotheke. Am besten notiert man sich die Gabe im Kalender, um den Überblick zu behalten, wann das Tier zuletzt behandelt wurde.

Kleinere Verletzungen

Freigänger kommen oftmals mit kleineren Verletzungen nach Hause. Im Kampf mit anderen Katzen, beim Streifzug durch die Gärten oder auch im Freigehege können sich Katzen vielfältige Verletzungen zuziehen.

Während tiefe Fleischwunden selbstverständlich durch den Tierarzt versorgt und kontrolliert werden müssen, können kleinere Wunden durch den Besitzer selbst desinfiziert und behandelt werden. Hierzu benötigt man eine Desinfektionslösungen und ggf. eine Wundheilsalbe.

Nötige Verbände sollten allerdings zumindest beim ersten Mal vom Tierarzt bzw. unter seiner Anleitung angelegt werden, denn hierbei kann man einiges falsch machen. Ist der Verband z.B. zu eng angelegt, kann dies einen Blutstau und beträchtliche Schmerzen zur Folge haben!

Einmal im Jahr sollten alle Inhalte der Hausapotheke überprüft und wenn nötige aufgefrischt werden. Abgelaufene Medikamente werden am besten direkt entsorgt, sodass für alle Fälle das richtige Hilfsmittel vorhanden ist.

Besondere Pflege für Senioren

Ist die Katze zehn Jahre oder älter, zählt sie zu den Senioren. Ab jetzt sollten Besitzer sorgsam auf Veränderungen achten und eine regelmäßige Gewichtskontrolle durchführen, um Erkrankungen frühzeitig zu bemerken. Viele altersbedingte Krankheiten können sehr gut behandelt werden, wenn sie frühzeitig entdeckt werden.

Aber auch wenn keine Auffälligkeiten bemerkt werden, ist es ratsam, einmal im Jahr eine Blutuntersuchung durchführen zu lassen, da viele Erkrankungen bereits fortgeschritten sind, wenn die ersten Symptome auftreten. So treten z.B. die sichtbaren Symptome einer chronischen Niereninsuffizienz erst auf, wenn die Nierenfunktion bereits rund 75% eingeschränkt ist, die Nieren also nur noch zu etwa 25% arbeiten! Eine Früherkennung ist folglich sehr wichtig, um dem Fortschreiten der Erkrankung rechtzeitig entgegenwirken zu können.

Daher empfiehlt es sich, eine Seniorenkatze jährlich zur Blutuntersuchung beim Tierarzt vorzustellen und ein sogenanntes „geriatrischen Profil“ in Auftrag zu geben. Hier werden all jene Blutwerte gemessen, die typische altersbedingte Katzenkrankheiten abdecken, wie beispielsweise Leber- oder Nierenerkrankungen, Diabetes oder Schilddrüsenüberfunktion.

 

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