Unabhängig davon, ob du Katzenliebhaber bist oder nicht: eingegrabener Katzenkot hat in deinen Beeten oder in Sandkästen nichts verloren – so niedlich die Tiere auch sein mögen.

Um Katzenkot von freilaufenden Katzen im Garten zu vermeiden, lassen sich mitunter geeignete Maßnahmen ergreifen.

Ein schöner Garten will auch schön eingerichtet sein. Während du dir viele Gestaltungsanregungen auf Portalen wie beispielsweise der freundliche Garten holen kannst, um einen Sandkasten für Kinder zu gestalten, kommen die Tipps zur Vorbeugung gegen Katzenkot in selbigem häufig zu kurz. Doch in vielen Wohngegenden ist dies durchaus ein Problem und schließlich nützt dir der schönste Sandkasten nichts, wenn er nicht wirksam vor unliebsamen Hinterlassenschaften geschützt ist.

Nicht nur für Kinder, sondern insbesondere auch für Menschen mit einer Immunschwäche sowie für Schwangere kann der Kontakt mit Katzenkot unter bestimmten Bedingungen durchaus Folgen haben. Wie du Katzen aus dem Garten fernhälts und was du den Hinterlassenschaften sonst noch entgegensetzen kannst, findest du im Folgenden zusammengefasst.

Sandkästen und Beete vor Katzenkot bewahren

Wie du Katzen vom Sandkasten im Garten fernhältst

Wie du Katzenkot in Beeten vorbeugen kannst

Am liebsten mögen Katzen trockene und weiche Stellen im Garten. Hier können sie Kot gut vergraben. Daher werden Sandkästen oder Beete im Garten auch so gerne als Katzentoilette angenommen.

Als Hobbygärtner kannst du dies bei Beeten am einfachsten verhindern, indem du auf die Blumenbeete Pflanzenflies oder Rindenmulch sowie Kieselsteine legst. Der grobe Untergrund ist für die meisten Katzen unattraktiv und sie haben es schwerer, einen passenden Platz zu finden. Wenn Du die Erde zusätzlich befeuchtest, kann dies die Katzen ebenfalls abschrecken.

Katzen vom Sandkasten mit Geruch vertreiben

Die beste Maßnahme zum Schutz ist zweifelsohne die konsequente Abdeckung des Sandkastens während der Zeiten, in welchen er nicht genutzt wird. Doch nicht immer denkt man daran und zudem ist es auch mit einem gewissen Aufwand verbunden. Daher kann es hilfreich sein, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen.

Derlei geeignete Maßnahmen greifen allerdings nicht bei jeder Katze in gleichem Maße. Generell ist es jedoch so, dass Katzen scharfe und beißende Gerüchen meiden. Die stark riechende Plectranthus Ornatus – auch als Verpiss-Dich-Pflanze bekannt – beispielsweise kann als Gewächs neben dem Sandkasten hilfreich sein, Katzen durch ihren mentholartigen Geruch fernzuhalten.

Auch echter Lavendel, Pfefferminze sowie Zitronengras und Weinraute werden von vielen Katzen gemieden, denn sie alle duften sehr stark. Mittlerweile gibt es sogar speziell präparierten Sand, der beispielsweise mit Zitronengras angereichert ist, um Katzen gezielt vom Sand fernzuhalten.

Bei der Bepflanzung gilt es zu beachten, dass bestimmte Pflanzen auch das Gegenteil bewirken können, da sie auf Katzen anziehend wirken. Hierzu gehören beispielsweise der echte Baldrian, Gamander oder auch Katzenminze.

Weitere Hausmittel gegen Katzenkot im Garten

Viele Tiere neigen dazu, immer die gleichen Stellen für den Absatz ihrer Exkremente zu nutzen. Wenn du gezielt dagegen vorgehen möchtest, dass eine Katze ihr Geschäft an einer bestimmten Stelle im Garten verrichtet kannst du einen Versuch mit versprühtem Apfelessig oder Knoblauch starten. Diese Maßnahme ist selbstverständlich nicht für den Einsatz im Sandkastein geeignet! 😉

Ebenfalls abschreckend wirken oft Kaffeesatz oder frischer Rasenabschnitt, den du auf dem Beet verteilen kannst. Dabei wird gleichzeitig das Beet gedüngt.

Die hauseigene Katze

Ein sehr probates Mittel, fremde Katzen aus dem Garten fernzuhalten, ist eine eigene Katze, die ihr Revier verteidigt. Dies ist natürlich nur für Katzenliebhaber interessant, kann aber mitunter die effektivste Methode von allen sein, da Katzen den eigenen Garten eher nicht als Toilette benutzen, jedoch durch ihren Revieranspruch dafür Sorge tragen können, dass fremde Katzen deinen Garten meiden. Allerdings muss in diesem Zusammenhang wiederum auch erwähnt werden, dass unsichere Katzen mitunter ihren Revieranspruch auch durch Harnsprühen im eigenen Garten geltend machen.

Oberstes Gebot: Umsicht und Bedacht

Beachte bitte immer, dass du fremde Katzen nur mit äußerstem Bedacht aus deinem Garten fernhalten darfst! Dieser Rat gilt nicht nur dem Wohl des Tieres allein, sondern zudem auch der Frage der Haftung!

Verschreckte Katzen, die in Panik geraten, versuchen kopflos sich in Sicherheit zu bringen und stehen hierbei in der Gefahr, in ein herannahendes Auto zu rennen oder andere drohende Gefahren zu übersehen. Verletzt sich das Tier durch deine Maßnahme, kannst du haftbar gemacht werden!

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