Für deine Katze oder deinen Kater willst du nur das Allerbeste. Das beginnt beim Platz und bei der Aufmerksamkeit, die du deiner Samtpfote bieten kannst, und streift alle möglichen Themen der guten Pflege. Bis hin zur gesunden Ernährung.

Bei letzterer scheiden sich oft die Geister, weil man auf überholte Infos oder alte Gebräuche zurückgreift.

Hier besteht noch sehr viel Aufklärungsbedarf. Und daher möchte ich an dieser Stelle mal mit einigen Mythen der Katzenernährung aufräumen.

mythen der katzenernaehrung foto by dorothea oldani gWx3rHnpe4k unsplash

6 Mythen der Katzenernährung

GESUNDE ERNÄHRUNG UND ERGÄNZUNGSFUTTERMITTEL

Eines vorweg: Wenn du deine Katze gesund ernähren möchtest, solltest du dich wirklich gut über artgerechte Katzenernährung informieren, und zwar bevor du dir überhaupt einen kleinen Stubentiger zulegst. Eine gesunde Ernährung ist das Fundament für ein gesundes Katzenleben – das ist nicht anders als bei uns Menschen auch.

Ernährst du deine Katze gesund, beugst Du Krankheiten vor und kurbelst das Immunsystem an. Und auf die lange Sicht sparst Du damit in der Regel auch einiges an Tierarztkosten. Die Folgen einer nicht artgerechten Ernährung hingegen können gravierend sein und Schäden an den inneren Organen, wie etwa den Nieren oder dem Darm, sowie im Knochenbau oder an Muskeln und Gelenken zur Folge haben.

Und lass dir eines gesagt sein: Für ein Umdenken ist es nie zu spät! Solltest du bereits Fehler bei der Ernährung deines Lieblings gemacht haben, kannst du vielleicht in manchen Fällen bereits entstandene Schäden nicht ungeschehen machen, aber du kannst noch immer dafür Sorge tragen, weitere Schäden zu vermeiden und dein Tier bestmöglichst zu unterstützen.

Informiere dich zum Wohl Deiner Samtpfote bei deinem Tierarzt über eventuelle Ergänzungsfuttermittel für Katzen, die euch beide wieder auf den richtigen Weg bringen können. Damit es jedoch gar nicht erst so weit kommt, findest Du neben meinem Artikel „Was gehört in den Napf“ hier auch einige aufklärende Infos über ein paar der gebräuchlichsten Mythen:

MILCH IST GUT FÜR KATZEN

Dass Milch gut für Katzen sei, ist wohl einer der größten Mythen. In jedem zweiten Film, siehst du Menschen, die kleinen, süßen Streunern Milch geben, doch dieser Brauch stammt aus der Zeit, in die Katzen hauptsächlich als Mäusefänger auf den Bauernhöfen gehalten wurden und dort von Essensresten und Hoferzeugnissen lebten.

Auch heute bekommen die Hofkatzen bestenfalls etwas Milch von den Kühen und die Reste vom Mittagstisch, denn für da man „das schon immer so gemacht hat“. Andere Zeiten – andere Sitten, kann ich da nur sagen, denn inzwischen weiß man, dass sowohl Milch als auch Tischabfälle keinesfalls gesund für den Stubentier sind!

Ja, Katzenbabys benötigen Milch, das ist richtig. Aber sie benötigen keine Kuhmilch, sondern Muttermilch! Zwar trinken kleine und große Katzen zumeist gern Milch, aber in der Regel bekommt sie ihnen nicht, denn Katzen sind Laktose intolerant. Die Folge sind Blähungen und Durchfall.

Will man also seinem Leckermäulchen etwas Milch gönnen, dann sollte man unbedingt Laktose freie Milch verabreichen. Diese findest du im Supermarkt gleich neben der normalen Kuhmilch.  

KOHLEHYDRATE MÜSSEN SEIN

Das ist ein schwerer Irrtum, denn Katzen können Kohlehydrate nur sehr schwer verdauen. Sie benötigen viel Eiweiß und ziehen daraus den Hauptteil ihrer Energie. Achte beim Kauf von Katzenfutter daher unbedingt auf den Getreideanteil! Dieser ist vor allem bei günstigen Sorten sehr hoch, da das Futter durch Getreide günstig gestreckt werden kann. Ein artgerechtes Katzenfutter ist daher getreidefrei.

Generell gehört Zucker nicht in die Nahrung der Katze, da er zu diversen Erkrankungen des Tieres beitragen kann. Vor allem Tiere, die zum Diabetes neigen, dürfen keinen Zucker mit der Nahrung verabreicht bekommen!  

KATZEN LASSEN SICH AUCH PFLANZLICH ERNÄHREN

Wer sich dazu entscheidet sich selbst vegetarisch oder vegan zu ernähren, darf keinesfalls von sich auf die Katze schließen! Katzen sind Carnivoren, also Fleischfresser. Ihr Organismus ist von Natur aus dazu bestimmt, sich von Fleisch zu ernähren. Fleisch ist somit essentiell für Katzen! Versucht man das Fleisch durch pflanzliche Produkte zu ersetzen, füttert man das Tier krank und begeht Tierquälerei!

FERTIGFUTTER REICHT FÜR EINE GESUNDE ERNÄHRUNG

Wie bereits erwähnt ist Fertigfutter mit Vorsicht zu genießen. Der überwiegende Anteil des sich auf dem Markt befindlichen Katzenfutters stellt eine minderwertige Nahrung da, weil Bestandteile zugesetzt werden, die die Produktion preisgünstiger werden lassen, dem Tier aber alles andere als gut tun. Auf die richtige Zusammensetzung kommt es an!

Gesünder ist frisches Fleisch, aber hier gilt es zu beachten, dass die Mahlzeiten entsprechend supplementiert werden müssen, um alle Nährstoffe zu enthalten! Die Maus, als natürliche Nahrung der Katze, besteht auch nicht nur aus reinem Muskelfleisch! Wem es zu aufwändig wird, sich in die Ernährungslehre der Katze einzuarbeiten, um die richtige Supplementierung zu gewährleisten, der sollte sich ein hochwertiges und möglichst naturnahes Futter suchen!  

DEINE KATZE ISST NUR SO VIEL SIE BRAUCHT

Leider kennen Katzen ihr Limit meist nicht! Sie wissen auch nichts von Übergewicht, welches unzuträglich für die Gesundheit ist! Solange es schmeckt, genießt man!  Deine Katze ist daher darauf angewiesen, dass du ihre Portionen gemäß ihrem Energiebedarf bemisst und darauf achtest, dass sie ausreichend aber nicht übermäßig versorgt wird.

Übergewicht sollte unbedingt vermieden werden, um gesundheitlichen Schäden vorzubeugen und die Beweglichkeit zu erhalten. Feste Fütterungszeiten sowie festgelegte und angemessene Rationen helfen hierbei. Je nach Bewegungsdrang und Energiebedarf müssen diese stets angepasst werden.

FASTENTAG EINLEGEN

Hat die Katze etwas zu viel auf den Rippen, denken manche Halter, ein Fastentag könne nicht schaden. Aber Vorsicht! Der Organismus der Katze reagiert sehr empfindlich auf Nahrungskarenz, und es können sich schnell gesundheitliche Schäden einstellen!

Neben Hunger und Unzufriedenheit können sich Bauchschmerzen, Übersäuerung und Ruhelosigkeit einstellen. Bei mehreren Tagen Nahrungskarenz oder sprichwörtlicher „FDH“ kann sich sogar eine hepatische Lipidose (eine schwerwiegende Lebererkrankung) einstellen!  Viel besser ist es, wenn du die Portionen ganz langsam und allmählich verkleinerst und schaust, wie sich die Situation entwickelt.

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