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Natürliche Unterstützung für Katzen im Alltag

Wenn es um die Haltung und Pflege unserer Fellnasen geht, ist eine gute veterinärmedizinische Versorgung unerlässlich – aber es gibt weit mehr, was wir im Alltag tun können, um sie gesund zu erhalten. Sanfte, in alltäglichen Routinen integrierte Pflege sorgt für ein gesundes Haustier, das auch bis ins hohe Alter noch Freude hat und macht.

Die Rolle der täglichen Pflege für langfristige Gesundheit

Gute Gewohnheiten in Bezug auf eine ausgewogene Ernährung, gute Hygiene und eine sichere, das Leben des Haustieres bereichernde Umgebung helfen, chronischen Stress und Gesundheitsrisiken für Katzen auf ein Minimum zu reduzieren.

Nahrungsergänzungsmittel können dabei gute Dienste leisten. Allerdings reagieren viele Haustiere, insbesondere Katzen, recht empfindlich, wenn man versucht ihnen beispielsweise Vitamintabletten zu verabreichen. Eine gute Alternative stellen flüssige Nahrungsergänzungsmittel dar, die man haustierfreundliche und stressfrei ins Futter mischen kann.

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Hydration fördern – so bleibt Ihr Haustier gut versorgt

Eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme ist unerlässlich für die Nierenfunktion, die Verdauung und die Vitalität im Allgemeinen. Vor allem bei einer alleinigen Fütterung mit Trockenfutter nehmen Katzen in der Regel zu wenig Wasser auf (weshalb Trockenfutter auch keine artgerechte Ernährung für Katzen darstellt). Das unterstreicht die Wichtigkeit, zu jeder Zeit und an verschiedenen Stellen frisches Wasser zur Verfügung zu stellen und sicherzustellen, dass die Katze ausreichend Flüssigkeit aufnimmt. Natürliche Geschmacksverstärker auf Aminosäurebasis können ohne künstliche Zusatzstoffe zu einer besseren Flüssigkeitsaufnahme beitragen. 

Ausgeglichenes Verhalten – emotionale Balance fördern

Stress, Ängste sowie Änderungen in der Umgebung können bei Katzen zu unerwünschten Verhaltensänderungen führen. Natürliche Hilfsmittel wie beruhigende Kräuter, Probiotika oder Aminosäuren (beispielsweise Tryptophan) können die emotionale Stabilität unserer Lieblinge fördern und stressbedingte Symptome lindern. Das Ziel hierbei sollte sein, Katzen sanft und wirksam zu beruhigen, ohne sie zu betäuben oder abhängig zu machen.

Bewegung und Gelenkkomfort unterstützen

Ein fortgeschrittenes Alter, mangelnde Aktivität oder vorausgegangene Verletzungen können die Mobilität von Katzen beeinträchtigen. Natürliche Mittel zur Unterstützung der Gelenkgesundheit, mit Inhaltsstoffen wie MSM, Glucosamin und Grünlippmuscheln, können dazu beitragen, die Gelenkgesundheit für Katzen zu erhalten. Auch können sie mit leichten Bewegungsübungen und entspannten Spielen ergänzt werden.

Jedoch erfordert eine vorliegende Gelenkerkrankung, wie z.B. eine Arthrose oder Spondylose immer zuerst einen Besuch beim Tierarzt und eine eingehende Untersuchung und Behandlung!

Leicht verdauliche Zusätze zur Unterstützung des Gewichtsmanagements

Bei Katzen, die nur im Haus gehalten werden, ist oft eine ungesunde Gewichtszunahme zu beobachten. Mittel, die L-Carnitin, Taurin und Cholin enthalten, können einen gesunden Fettstoffwechsel fördern und die Energienutzung unterstützen. Wissenschaftlich untermauerte Ansätze zum Erreichen eines gesunden Gewichts – ohne extreme Diäten oder Trainings – können dabei helfen, das Gewicht zu halten und somit Gelenkprobleme sowie Depressionen, die auf zu wenig Bewegung zurückzuführen sein können, zu vermeiden.

Qualitätsstandards verstehen

Da Nahrungsergänzungsmittel nicht nur viel Geld kosten können, sondern auch einen großen Einfluss auf die Gesundheit des Haustieres haben können, ist es wichtig, auf gute Qualität zu achten. Produktionsstandards wie GMP (Good Manufacturing Practice), ISO-Zertifizierungen und unabhängige Labortests sind Indikatoren für Qualität und sorgen für eine gewisse Transparenz bei der Auswahl der Mittel. 

Integration in den Alltag – Dosierung und Anwendungstipps

Damit Ergänzungsmittel die richtige Wirkung nicht verfehlen, ist es sehr hilfreich, wenn sie leicht in den täglichen Ablauf integriert werden können. Daher sind flüssige Mittel wie Tropfen oder andere Lösungen von Vorteil, weil sie ganz einfach mit einer Pipette direkt ins Futter gegeben werden können. Danach ist unbedingt das Verhalten des Haustieres zu beobachten, um die Dosierung bei Bedarf anzupassen. Natürlich muss von Anfang an darauf geachtet werden, dass Dosierungsanweisungen nicht überschritten werden und das neue Mittel schrittweise eingeführt wird.

Wann ist ein Zusatz sinnvoll? Wann ist ein Tierarzt gefragt?

Eins sollte klar sein: Nahrungsergänzungsmittel dienen - wie ihr Name bereits aussage - dazu, die Nahrung zu ergänzen, nicht dazu, den Tierarztbesuch zu ersetzen! Es sollte also immer zunächst der Tierarzt konsultiert werden, um eine Diagnose zu stellen und abzuklären, ob bei dem vorliegenden Krankheitsbeild eine Nahrungsergänzung unbedenklich ist. Bei verschiedenen Erkrankungen oder gar Medikationen kann die Zufuhr von bestimmten Zusätzen kontraproduktiv sein. 

Beobachten wir Anzeichen für Übelkeit, Benommenheit oder Unwohlsein nach dem Verabreichen eines Nahrungsergänzungsmittels bei unserer Fellnase, sollte selbstverständlich ebenfalls der Tierarzt zu Rate gezogen werden. 

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