kim davies 528667 unsplash 001Ob ganz jung, erwachsen oder im fortgeschrittenen Alter: Kleine Tiger wollen ihren Spaß haben! Doch was steckt hinter dieser unermüdlichen Aktivität? Weshalb spielen Katzen für ihr Leben gern? Ist es nur eine netter Zeitvertreib?

Regelmäßiges Herumtollen dient natürlich in erster Linie dem Körpertraining. Durch die Bewegung bleiben Gelenke beweglich, die Muskeln geschmeidig und der Kreislauf mobil. Doch nicht nur das. Durch das Spielen werden Instinkte ausgelebt. Denn jede Katze hat einen ausgeprägten Beutefangtrieb. Insbesondere reine Wohnungskatzen brauchen das Spiel, um ihre überschüssigen Energien abzubauen und ihre hoch sensiblen Sinne wachzuhalten.

Weiterlesen: Spielend durchs Leben

Photo © by Birgit LötzerichTherapien für den Stubentiger? Die meisten werden vermutlich ungläubig den Kopf schütteln und dennoch gibt es sie, die Psychologen für den Stubentiger. Was hierzulande noch zu den eher rar gesäten Branchen gehört, ist in den USA bereits seit vielen Jahren populär. Verhaltensstörungen wie Unsauberkeit, Aggressivität, Introvertiertheit und Übernervosität werden vom Fachmann analysiert und gezielt therapiert.

Die Psycho-Welle der Amerikaner ist natürlich längst nach Europa hinübergeschwappt. Auch in Deutschland etablieren sich immer mehr Tierpsychologen, die besorgten Katzenbesitzern Hilfe versprechen.

Weiterlesen: Katzen auf der Couch

ethan weil 454635 unsplashDomestiziert und doch noch Wildtier: Obwohl Katzen den Menschen schon seit vielen Tausend Jahren durch die Geschichte begleiten, haben sie viele der Eigenschaften ihrer wild lebenden Vorfahren beibehalten. Eine dieser Eigenschaften ist das Revierverhalten.

Beobachtet man eine Katze bei der Durchwanderung des Gartens, kann der Eindruck entstehen, das Tier folge geheimnisvollen Pfaden. In der Tat ist das Revier einer Katze und natürlich auch das eines Katers durchzogen von unsichtbaren Wegen, die das Tier auf seinen Streifzügen abläuft. Auch wenn andere Katzen auf Grund von Revierüberschneidungen die gleichen Wege benutzen, tun sie dies nach Möglichkeit nicht gleichzeitig. Sollten sich doch einmal zwei Tiere begegnen, gehen sie sich durch Laufen auf einem in sicherer Entfernung gelegenen parallelen Pfad meist aus dem Weg. Dabei wird aber selbstverständlich die Rivalin niemals aus den Augen verloren.

Weiterlesen: Revierverhalten der Katze

erik jan leusink 573464 unsplash 001Das Ortsgedächtnis und der Orientierungssinn von Katzen sind oftmals eine Meldung in Tageszeitungen wert. Dort kann man dann Geschichten lesen, in denen eine Samtpfote wahrscheinlich über Hunderte von Kilometern wieder nach Hause fand. Allerdings fehlen oft die genauen Zahlenangaben.

Genauer hat dieses Phänomen der deutsche Katzenforscher Prof. Paul Leyhausen untersucht. Eine 30 km von ihrem Wohnsitz ausgesetzte Katze fand dabei den Weg zurück. Wie dies bewerkstelligt wurde, ist nach wie vor ungeklärt und kann nur vermutet werden. Prof. Leyhausen ist der Meinung, dass die Katze sich zunächst einmal an bekannten Geräuschen in der Umgebung orientiert. Sie kann heimatliche Sinneseindrücke, wie Töne und durch die Augen aufgenommene Reize, in ihrem Gehirn speichern. Das auf diese Weise geformte so genannte "Hörbild" benutzt die Katze schließlich zur Orientierung.

Weiterlesen: Ortsgedächtnis der Katze

sebastian pociecha 618090 unsplash 001Das Bundesjagdgesetz gestattet es Jägern, eine Katze zum Schutz des Wildes abzuschießen, die sich mehr als 200 bis 500 Meter (genaue Bestimmung unterliegt den Bundesländern) vom nächsten bewohnten Haus entfernt hat. Denn damit gilt sie automatisch als "wildernd":

BJagdG §23 "Der Jagdschutz umfaßt nach näherer Bestimmung durch die Länder den Schutz des Wildes insbesondere vor Wilderern, Futternot, Wildseuchen, vor wildernden Hunden und Katzen sowie die Sorge für die Einhaltung der zum Schutz des Wildes und der Jagd erlassenen Vorschriften."

Die nähere Bestimmung unterliegt also den Ländern. Neben dem Saarland und Thüringen dürfen seit der Novellierung des NRW-LJagdG (§19) in 2015 Katzen auch in Nordrhein-Westfalen nicht mehr geschossen werden. Doch letztlich machte NRW-Umweltminister Johannes Remmel selbst auf eine gesetzliche Hintertür aufmerksam: In Ausnahmefällen sei es weiterhin möglich, Katzen zu schießen. Verantwortlich seien die Kreise und kreisfreien Städte: "Zur dauerhaften Sicherung der biologischen Vielfalt" – etwa für den Fall, dass streunende Katzen brütende Vögel gefährdeten – könnten die Kommunen die Katzenjagd doch noch erlauben." Ähnliches gilt laut Remmel "für die Abwehr einer akuten Tollwutgefahr". In diesem Fall gelte nicht das Abschussverbot im Landesjagdgesetz, sondern das Naturschutzrecht des Bundes. Also letztlich alles eine Auslegungssache?

Weiterlesen: Die Katze, der Vogelkiller?

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