Vorsorge durch eine Katzen-OP-Versicherung?

Bei der Anschaffung einer Katze haben manche Menschen nur die Kosten im Blick, die sich aus der Beschaffung von Katzenfutter, Katzenstreu und Spielzeug ergeben. Doch das ist bei Weitem nicht alles! Auch die Tierarztkosten müssen mit einkaluliert werden, da diese eine nicht unerhebliche Größe darstellen.
Anders als ihr Halter hat die Katze bekanntermaßen keinen Anspruch auf Leistungen der Krankenkasse. Dennoch lässt sich auch für ihre medizinische Behandlung vorsorgen.

Häufige Operationen bei Katzen und Tipps zum Versicherungsschutz

Kalkulierbare Tierarztkosten

Viele Katzenfreunde scheuen die Anschaffung einer oder gar zweier Katzen, weil sie sich vor den nicht kalkulierbaren Kosten fürchten, die eine Erkrankung der Katze(n) mit sich bringen würde.

Die durchschnittlichen Kosten für den jährlichen Tierarztbesuch liegen zwischen 37 und 146 Euro.

Etwas teurer ist es im ersten Jahr eines Katzenlebens, denn da steht neben der mehrfachen Entwurmung der Kitten die Grundimmunisierung gegen Katzenschnupfen, Katzenseuche und bei geplantem Freilauf zusätzlich gegen FeLV und Tollwut an. Kostenfaktor: 50 bis 70 Euro bei der Wohnungskatze, 160 bis 196 Euro bei einem Freigänger.

Für die künftige Auffrischung dieser Immunisierung, um den Impfschutz aufrecht zu erhalten, fallen bei Hauskatzen je nach dem vom Impfhersteller empfohlenem Impfintervall 37 bis 59 Euro und bei Freigängern 104 bis 146 Euro an.

Für die notwendige Kastration einer weiblichen Katze werden je nach Gebührensatz zwischen 108 und 246 Euro angesetzt. Beim Kater ist es etwas günstiger und beläuft sich zwischen 61 und 108 Euro.

Katzen OP Kostenversicherung

Nicht kalkulierbare Tierarztkosten

Deutlich teurer und im Vorfeld nicht kalkulierbar wird es dann, wenn bei der Katze eine schwerwiegendere Erkrankung diagnostiziert wird oder sie einen Unfall erleidet. Beispielsweise nach einem Knochenbruch belaufen sich die Kosten für die Operation einer einfachen Fraktur je nach berechnetem Satz auf 229 bis 686 Euro. Bei einer sogeannten schwierigen Fraktur bewegt sich die Spanne schon zwischen 456 und 1.373 Euro. Bei den genannten Kosten handelt es sich nur um den operativen Eingriff selbst, die verabreichte Narkose, die Monitorüberwachung, die Medikation bzw. ggf. Infusionen sowie eine eventuell nötige stationäre Aufnahme, sprich Übernachtung in der Klinik, kommen on top.

Teuer sind auch Operationen, bei welchen ein Teil eines Organes entnommen wird. So kostet beispielsweise eine Darmresektion zwischen 266 und 800 Euro.

Bekommt die Katze Babys, die nur per Kaiserschnitt auf die Welt geholt werden können, fallen Kosten in Höhe von mindestens 143 Euro im einfachen Satz allein für den Eingriff an. Eine medizinisch indizierte Entfernung der Milchleiste beginnt bei 228 Euro lt. Gebührenordnung.

Lohnt sich eine Katzen-OP-Versicherung?

Diese Frage muss jeder Katzenhalter letztlich für sich selbst beantworten - wie bei jeder anderen Versicherung auch. Denn schließlich weiß man eben nicht im Vorfeld, ob man die Versicherung für größere Dinge brauchen wird oder nicht. Wer jedoch besagte unkalkulierbare Kosten scheut bzw. weiß, dass er nicht in der Lage wäre, diese im eintretenden Notfall abzudecken, kann das finanzielle Risiko ggf. mithilfe einer Katzen-OP-Versicherung abfedern. Erstattet werden in der Regel (ohne Jahreslimit) die Kosten für

  • die Vorbehandlung
  • die Operation
  • die Medikamente
  • das Verbandsmaterial
  • die Nachsorge
  • den stationären Aufenthalt

Darüber hinaus wird ggf. eine Erstattung etwaiger Chipkosten, ein Zuschuss bei Kastrationen sowie bei homöopathischen Behandlungen, die im Rahmen der OP nötig werden, gewährt.

Welche Versicherung passt zu mir?

Wie bei allen Versicherungen muss man die Leistungen der Gesellschaften mit einander abgleichen und sich entscheiden, welche Versicherung die Passende ist. Hierfür bietet katzen-op-versicherung.com eine Vergleichstabelle, die zeigt, welche Kosten und Leistungen die verschiedenen Versicherer anbieten. Wichtige Entscheidungskriterien wie etwa die Selbstbeteiligung, die Leistungshöhe, das Jahreslimit sowie etwaige Einschränkungen mit Blick auf das Alter der Katze werden darin vergleichend gegenübergestellt.

Wer setzt eigentlich die Tierartzgebühren fest?

Ein detailliertes Nachschlagewerk über die Zusammensetzung der Kosten für tierärztliche Leistungen, welche die Versicherungen je nach Angebot abdecken würden, bietet die Bundestierärztekammer. Dort ist die Gebührenverordnung für Tierärzte (GOT) hinterlegt, eine bundeseinheitliche Rechtsverordnung, die im Jahr 2017 verabschiedet wurde. Desweiteren findet sich dort ein Merkblatt, welches den Tierhalter darüber informiert, wie der Tierarzt seine Leistungen nach der GOT berechnet, sowie auch Erläuterungen für den Tierhalter zur Gebührenerhöhung in 2017.

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